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Gesellschaft für Hochschulforschung zeichnet Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus

30.06.2014 - (idw) Institut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Ulrich-Teichler-Preis für hervorragende Dissertationen und Preis der Gesellschaft für Hochschulforschung für hervorragende Abschlussarbeiten in der Hochschulforschung 2014 verliehen. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Tagung Tabus an Hochschulen an der Universität Dortmund statt. Am 26. Juni 2014 wurden zwei Nachwuchswissenschaftlerinnen und ein Nachwuchswissenschaftler für ihre Leistungen auf dem Gebiet der Hochschulforschung ausgezeichnet. Die Würdigung und feierliche Preisverleihung erfolgte anlässlich der neunten Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung, die vom 25. bis 27. Juni 2014 organisiert vom Zentrum für Hochschulbildung an der Universität Dortmund stattfand.
Der Ulrich-Teichler-Preis wurde 2008 zum ersten Mal vergeben. Der Kasseler Hochschulforscher, Professor Dr. Ulrich Teichler (Internationales Zentrum für Hochschulforschung Kassel) hat den Preis gestiftet, um junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anzuregen, sich mit Fragen der Hochschulforschung wissenschaftlich auseinanderzusetzen. Zugleich sollen herausragende Nachwuchsarbeiten zu dieser Thematik stärker in der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Die Initiative wurde bis 2013 vom Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft (BMBF) unterstützt.
Aus den 22 eingereichten Arbeiten wurden von einer siebenköpfigen Jury die folgenden Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt:
Lukas Graf von der Universität Luxemburg für seine Dissertation The Hybridization of Vocational Training and Higher Education in Austria, Germany and Switzerland und
Britta Leusing von der Universität Flensburg für ihre Dissertation McUniversity. Innerstaatliches Academic Franchising (AF) deutscher Hochschulen Eine public-private Perspektive sowie
Sophia Kluge von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg für ihre Masterarbeit Die Studienstrukturen in Deutschland nach der Bologna-Reform Ein Mobilitätshindernis? Eine explorative Fallstudie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Eine Voraussetzung für die Auszeichnung ist, dass ein fundierter Beitrag zur fachlichen und professionellen Weiterentwicklung der Hochschulforschung geleistet wird. Der Ulrich-Teichler-Preis für die Dissertationen besteht aus einem Druckkostenzuschuss in Höhe von maximal 2000,- sowie zusätzlich einem Preisgeld von 1000,- . Die Höhe des Preisgeldes für die prämierten Abschlussarbeiten beträgt 1000,- .
Um die Auszeichnungen können sich Doktorandinnen und Doktoranden sowie Absolventinnen und Absolventen von Hochschulen aus dem deutschsprachigen Raum (D, A, CH, LU) bewerben. Die Verfasserinnen und Verfasser müssen nicht Mitglied der Gesellschaft für Hochschulforschung sein. Über die eingereichten Arbeiten entscheidet eine vom Vorstand der Gesellschaft für Hochschulforschung eingesetzte Jury, der Hochschulforscherinnen und Hochschulforscher aus unterschiedlichen Disziplinen angehören.

Gesellschaft für Hochschulforschung
Dr. Roland Bloch
Institut für Hochschulforschung (HoF)
Collegienstr. 62
06886 Lutherstadt Wittenberg
E-mail: roland.bloch@hof.uni-halle.de Weitere Informationen:http://www.hochschul-forschung.de/http://www.pedocs.de/volltexte/2013/8290/http://www.zhb-flensburg.de/dissert/leusing/Dissertation_Leusing_Ver%C3%B6ffentl...
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