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Akademie und außeruniversitäre historische Forschungseinrichtungen intensivieren Zusammenarbeit

01.07.2014 - (idw) Bayerische Akademie der Wissenschaften

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften hat jeweils mit der Monumenta Germaniae Historica, der Historischen Kommission, dem Collegium Carolinum und dem Historischen Kolleg Kooperationsvereinbarungen abgeschlossen. Damit wird die Zusammenarbeit der historischen Forschung in München intensiviert und ausgebaut. Ein Element der Akademienreform sind die vier Kooperationsvereinbarungen, die die Bayerische Akademie der Wissenschaften seit Dezember 2013 mit der Monumenta Germaniae Historica, der Historischen Kommission, dem Collegium Carolinum und dem Historischen Kolleg abgeschlossen hat. Die Partner vereinbaren darin die gegenseitige Öffnung von Fachbibliotheken, Archiven und anderen Ressourcen. Auch soll künftig bei der Organisation und Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen noch enger zusammengearbeitet werden. Mit den breit angelegten Kooperationen leistet die Akademie gemeinsam mit ihren Partnern einen bedeutenden Beitrag zur Stärkung des Wissenschaftstandorts München im Bereich der Geschichtswissenschaften, so Akademiepräsident Karl-Heinz Hoffmann.

Insbesondere die Digitalisierung steht im Mittelpunkt der gemeinsamen Aktivitäten: Elektronisches Publizieren, die Aufbereitung von Datenbanken und die Erstellung von Internet-Anwendungen sowie das digitale Editionswesen und die Retrodigitalisierung sind Bereiche, die nachhaltige Synergieeffekte versprechen. Die gegenseitige Nutzung vorhandener Ressourcen und der Erfahrungsaustausch stärken zudem das Potenzial der einzelnen Einrichtungen.

Durch die kooperative Förderung sieht Karl-Heinz Hoffmann darüber hinaus erweiterte Möglichkeiten für die Positionierung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften, gegründet 1759, ist die größte und eine der ältesten Akademien in Deutschland. Sie ist zugleich Gelehrtengesellschaft und Forschungseinrichtung von internationalem Rang. Mit rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreibt sie Grundlagenforschung in den Geistes- und Naturwissenschaften. Der Schwerpunkt liegt auf langfristigen Vorhaben, die die Basis für weiterführende Forschungen liefern und die kulturelle Überlieferung sichern. Sie ist ferner Trägerin des Leibniz-Rechenzentrums, eines der größten Supercomputing-Zentren Deutschlands, und des Walther-Meißner-Instituts für Tieftemperaturforschung. Seit 2010 betreibt sie ein Junges Kolleg für den exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs in Bayern.
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