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Passender Name für eine weltoffene Hochschule

01.07.2014 - (idw) Frankfurt University of Applied Sciences

Aus Fachhochschule Frankfurt am Main wird Frankfurt University of Applied Sciences Die Fachhochschule Frankfurt am Main heißt ab heute offiziell Frankfurt University of Applied Sciences. Wir sind eine weltoffene Hochschule mit einem Fächerspektrum in quasi universitärer Breite. Der neue Name spiegelt die Entwicklung der Hochschule wider, die sich in den vergangenen Jahren nicht nur in der Lehre, sondern eben auch in der Forschung einen guten Ruf erworben hat. Im internationalen Kontext werden wir mit dem neuen Namen wahrnehmbarer, so Dr.-Ing. Detlev Buchholz, Präsident der Hochschule. Den Beschluss zur Umbenennung hatten Senat und Hochschulrat Ende letzten Jahres gefasst.

Für Wissenschaftsminister Boris Rhein ist die Umbenennung ein richtiger Schritt, um in einem sich veränderten Hochschulsystem deutlich Position zu beziehen: Die Fachhochschule Frankfurt ist bereits die fünfte Hochschule in Hessen, die einen neuen Namen bekommt. Die internationale Bezeichnung Universities of Applied Sciences und die damit verbundene Übersetzung ins Deutsche, als Hochschulen für angewandte Wissenschaften, hat sich etabliert. Der Wissenschaftsminister betont, dass dies eine logische Schlussfolgerung der bestehenden Internationalisierung des Wissenschaftssystems sei. Gleichzeitig ist es mir jedoch wichtig darauf hinzuweisen, dass die Fachhochschulen über die erfolgten Umbenennungen nicht ihren Markenkern aus den Augen verlieren. Sie stehen für ein höchst erfolgreiches Wirken als Anbieter praxisorientierter Forschung und dies alles oft mit starker regionaler Verankerung und Verantwortung. Die Grenzen zwischen den Hochschulgattungen verlaufen auch in der Bezeichnung nicht mehr so trennscharf wie früher, die Angebote werden immer vielfältiger. Jetzt kommt es auf eine klare Profilbildung an, so Rhein.

Die Frankfurt University of Applied Sciences zeichnet neben praxisorientierten Studiengängen und interdisziplinärer Forschung und Lehre auch ein hoher Grad an Internationalität aus. Dies unterstreicht Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann: Die Frankfurt University of Applied Sciences liegt nach DAAD-Erhebung weit vorne, wenn es um den Anteil ausländischer Studierender geht. Zudem haben rund 40 Prozent der Studierenden einen sogenannten Migrationshintergrund. Das ist gebündelte interkulturelle Kompetenz. Sie spiegele die weltoffene, für unterschiedliche kulturelle Einflüsse empfängliche Atmosphäre Frankfurts wider.

Die enge Verbundenheit mit dem Standort Frankfurt/Rhein-Main macht auch das neue Logo deutlich, das eine stilisierte Skyline sowie den Fluss Main ins Zentrum rückt.
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