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DAAD-Programm begeistert Nachwuchswissenschaftler für Forschung in Deutschland

03.07.2014 - (idw) Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V.

Seit mittlerweile zehn Jahren vermittelt der DAAD mit seinem Programm ''RISE'' Forschungspraktika an Nachwuchswissenschaftler

Jedes Jahr ermöglicht der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fast 400 Studierenden aus Nordamerika und Großbritannien ein Sommerpraktikum in Deutschland zu machen. In dieser Zeit lernen sie neue Denk- und Arbeitsweisen kennen und erleben Deutschland und Europa bei gemeinsamen Reisen. Das Programm feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. In dieser Zeit wurden mehr als 2.700 Stipendiatinnen und Stipendiaten gefördert. RISE steht für Research Internships in Science and Engineering. Vom 3. bis zum 5. Juli findet in Heidelberg das jährliche Stipendiatentreffen mit mehr als 300 Geförderten statt, das von Dr. Dorothea Rüland, Generalsekretärin des DAAD und Prof. Bernhard Eitel, Rektor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, eröffnet wird.

''Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler lernen durch das RISE- Programm Deutschland als Spitzenstandort für Forschung und Technik kennen. Sie knüpfen Verbindungen, die ein Leben lang halten und werden zu Freunden und Botschaftern. RISE ist ein wesentlicher Bestandteil für den wissenschaftlichen Austausch mit Nordamerika und Großbritannien'', sagt DAAD-Präsidentin Prof. Wintermantel.

Das Stipendium richtet sich an Studierende der Natur- und Ingenieurwissenschaften aus den USA, Kanada und Großbritannien, die mindestens das zweite Studienjahr abgeschlossen haben. Im Laufe des Programms absolvieren sie zwei- bis dreimonatige Forschungspraktika an deutschen Hochschulen und Forschungsinstituten und unterstützen dort Doktorandinnen und Doktoranden bei ihrer Forschungsarbeit.

RISE war ein Wendepunkt in meiner akademischen und letztendlich auch beruflichen Laufbahn, sagt Erik Erkenbrack, der 2006 an dem Programm teilgenommen hat. Nach seinem Forschungspraktikum an der Universität zu Köln blieb Erkenbrack in Deutschland und absolvierte einen Masterstudiengang in Tübingen. Anschließend kehrte er in die USA zurück, um dort zu promovieren. Seine Verbindung zu Deutschland ist geblieben.

Einen derartigen Verlauf ist auch im Sinne des DAAD: Wir wollen die Zahl der Studierenden der Natur- und Ingenieurwissenschaftsstudierenden aus den anglo-amerikanischen Ländern erhöhen, sagt Prof. Wintermantel. Dafür machen wir diese attraktive Zielgruppe auf die Forschungs- und Studienmöglichkeiten in Deutschland aufmerksam. Dies gelingt uns mit RISE seit zehn Jahren. Weitere Informationen:https://be.daad.de/imperia/md/content/presse/program_rise_2014.pdf - Hier finden Sie das Programm zum Stipendiatentreffen
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