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Erste private Mittel für die Einstein Stiftung

03.07.2014 - (idw) Einstein Stiftung Berlin

Die Damp Stiftung unterstützt die Einstein Stiftung Berlin zunächst bis 2017 mit bis zu 3 Millionen Euro jährlich. Mit den Mitteln sollen herausragende internationale Wissenschaftler im Programm Einstein Visiting Fellow gefördert werden. Diese Vereinbarung haben die Vorstände beider Stiftungen heute unterzeichnet. Herausragende Forschung in Deutschland zu fördern ist uns ein Anliegen insbesondere wenn es darum geht, die weltbesten Köpfe nach Deutschland zu holen. Mit dem Einstein Visiting Fellow Programm bietet die Einstein Stiftung hierfür ideale Voraussetzungen. Sie arbeitet unabhängig und rein wissenschaftsgeleitet und ist inzwischen mit ihren Programmen und Verfahren zu einem Gütesiegel avanciert. Für die Damp Stiftung ergibt sich neben der Förderung innovativer Spitzenmedizin die Möglichkeit, durch die Zusammenarbeit einen zusätzlichen Schwerpunkt in der Förderung international herausragender Wissenschaftler zu etablieren, sagt Dr. Niels Bunzen, der Vorstand der Damp Stiftung.

Die Einstein Visiting Fellows sind Wissenschaftler an ausländischen Spitzenuniversitäten, die exzellente Bereiche der Berliner Wissenschaft durch ihre Kompetenz ergänzen. Sie sollen längerfristig Teil des Wissenschaftsstandortes werden und dessen internationale Verknüpfung stärken. Hierfür absolvieren die Wissenschaftler mindestens viermal jährlich einen mehrwöchigen Aufenthalt in Berlin. Zu den derzeit geförderten Einstein Visiting Fellows gehören die renommiertesten Experten in ihren Fächern, so zum Beispiel der Fields-Medaillen-Träger Wendelin Werner von der ETH Zürich, der Bioingenieur David Mooney aus Harvard, oder Nancy Fraser, die Nachfolgerin Hannah Arendts an der New School for Social Research in New York. Derzeit werden 14 Einstein Visiting Fellows gefördert.

Wir sind außerordentlich dankbar für das Engagement der Damp Stiftung. Gleichzeitig sehen wir es als Anerkennung für bereits Geleistetes sowie als wichtigen Impuls für die weitere Entwicklung der Stiftung, sagt Prof. Dr. Martin Grötschel, der Vorstandsvorsitzende der Einstein Stiftung Berlin. Durch die Förderung der Damp Stiftung kommt die Einstein Stiftung dem Ziel erheblich näher, die Sichtbarkeit und internationale Vernetzung des Wissenschaftsstandorts auszubauen.

Die Vergabe der von der Damp Stiftung zur Verfügung gestellten Gelder erfolgt im Rahmen der Bewilligungskriterien der Einstein Stiftung. Es gibt weder Fächer- noch institutionelle Quoten. Entscheidend ist allein die wissenschaftliche Qualität der Anträge. Diese wird durch die Wissenschaftliche Kommission der Einstein Stiftung und externe Gutachter sichergestellt, zu denen auch Nobelpreisträger zählen.

Die Damp Stiftung wurde durch den früheren Haupteigentümer der Klinikgruppe Damp, Dr. Walter Wübben, mit Sitz in Kiel gegründet. Durch die Damp Stiftung werden bislang die medizinische Forschung und Lehre, soziale Projekte an und mit Bezug zu den Standorten der früheren Damp Gruppe sowie die Ausbildung von medizinischen Nachwuchskräften in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Die Einstein Stiftung Berlin wurde 2009 vom Land Berlin gegründet. Zweck der Stiftung ist es, Wissenschaft und Forschung in Berlin auf internationalem Spitzenniveau zu fördern und das Land dauerhaft als attraktiven Wissenschaftsstandort zu etablieren.

Bilder von der Pressekonferenz und der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags stehen Ihnen hier lizenzfrei zur Verfügung: www.einsteinfoundation.de/fotos Weitere Informationen:http://www.einsteinfoundation.de/fotos
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