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Plautus Rudens ein ganz besonderer Schiffbruch

04.07.2014 - (idw) Justus-Liebig-Universität Gießen

Inszenierung der Theatergruppe des Instituts für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen Aufführung am 15. Juli 2014 am Lahnufer im Rahmen der Landesgartenschau Vierzehn unerschrockene und seefeste Studierende der Deutschen Literatur sowie Prof. Dr. Cora Dietl und Prof. Dr. Thomas Möbius, beide vom Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), präsentieren im Rahmen der Landesgartenschau einen Schiffbruch mit Folgen. Die Lahn wird sich für die Besucherinnen und Besucher ins Mittelmeer verwandeln und die Stadt Gießen in die griechische Stadt Cyrene. Der Fortgang der Handlung unterliegt der Willkür der Götter, des zornigen Neptun und der gnädigen Venus. Auf dem Programm steht die Komödie Rudens von Plautus. Erzählt wird von einem Vater, dessen Tochter vor langer Zeit geraubt wurde und die durch Zufall ihren Weg zurück findet.

Die Aufführung am Lahnufer in Gießen findet statt am 15. Juli 2014 um 19.30 Uhr; weitere Aufführungen sind im Grünberger Schloss und im Schloss Rauischholzhausen vorgesehen. Der Eintritt ist an allen Veranstaltungstagen frei.

Was für eine schicksalhafte Begegnung führt die einst gewaltsam getrennte Familie wieder zusammen wer ist Helfer und wer Feind? Welche Rolle spielt der Schiffbruch? Antworten auf diese Fragen liefert die Komödie Rudens des römischen Komödiendichters Titus Maccius Plautus ein Klassiker auf deutschen und europäischen Bühnen, den unter anderem William Shakespeare in The Tempest bearbeitet hat. Mit viel Witz, Charme und Ironie erzählt das antike Stück von immer noch aktuellen gesellschaftlichen Problemen wie Kindesentführung, Menschenhandel und Zwangsprostitution, von Ausbeutung und Betrug, von politischem Exil und Wetterkatastrophen, dazu von einem abenteuerlichen Schiffsbruch und einem etwas anderen Fang im Fischernetz, der einen großen Teil zum Ausgang der Komödie beiträgt.

Die Studierenden erstellen alles, was mit dem Stück zusammenhängt, in eigener Arbeit von der Auswahl der Übersetzung, der Textbearbeitung über die szenische Interpretation, das Bühnenbild, den Kostümplan und die Gestaltung, bis hin zur Werbung. Sie sind Produzenten, Schauspieler und Co-Regisseure in einer Person. Für die Proben werden die wöchentlichen Seminarsitzungen genutzt.

Initiatoren der diesjährigen Produktion der Theatergruppe um Prof. Dietl waren das Literarische Zentrum Gießen und die Gießen Marketing GmbH sowie das Kulturamt der Stadt Gießen. Ihnen gebührt besonderer Dank für die Bereitstellung der Bühne auf der Lahn und die Organisation der Technik. Das Stadttheater Gießen stellt dankenswerterweise die Kostüme zur Verfügung.

Freundlich unterstützt wird die Theatergruppe vom Stadttheater Gießen, dem Literarischen Zentrum Gießen, der Gießen Marketing GmbH, dem Kulturamt der Stadt Gießen und dem Restaurant Lahnterrasse, dem Museum im Spital Grünberg, dem Freundeskreis des Museums Grünberg, dem Faber Management des Schlosses Rauschholzhausen und der JLU Gießen.

Vertreter der Presse sind zur Generalprobe am Samstag, 12. Juli um 18.00 Uhr im Philosophikum I (Otto-Behaghel-Straße 10), Raum B9, der Justus-Liebig-Universität Gießen herzlich eingeladen.

Darstellerinnen und Darsteller
Adrian Verscharen
Andrea Göbel
Branka Belli
Christine Kluge
Clara-Marie Kunz
Cora Dietl
Joachim Opitz
Julia Maria Klös
Lilli Peters
Lisa Dimmerling
Lisa Mc Mahon
Lisa Scheffler
Melissa Heerz
Ole Denskat
Ron Jagdfeld
Thomas Möbius

Termine

Generalprobe
Samstag, 12. Juli 2014, um 18.00 Uhr im Philosophikum I (Otto-Behaghel-Straße 10), Raum B9

Aufführungen
Sonntag, 13. Juli 2014, um 16.00 Uhr im Schloss (ehemaliges Antoniterkloster) in Grünberg
Montag, 14. Juli 2014, um 20.00 Uhr am Schloss in Rauschholzhausen
Dienstag, 15. Juli 2014, um 19.30 Uhr am Lahnufer/ Restaurant Lahnterrasse in Gießen

Kontakt
Prof. Dr. Cora Dietl
Institut für Germanistik der JLU
Otto-Behaghel-Str. 10B, 35394 Gießen
Telefon: 0641 99-29080

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Die 1607 gegründete Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist eine traditionsreiche Forschungsuniversität, die mehr als 26.500 Studierende anzieht. Neben einem breiten Lehrangebot von den klassischen Naturwissenschaften über Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Gesellschafts- und Erziehungswissenschaften bis hin zu Sprach- und Kulturwissenschaften bietet sie ein lebenswissenschaftliches Fächerspektrum, das nicht nur in Hessen einmalig ist: Human- und Veteri-närmedizin, Agrar-, Umwelt- und Ernährungswissenschaften sowie Lebensmittelchemie. Unter den großen Persönlich-keiten, die an der JLU geforscht und gelehrt haben, befindet sich eine Reihe von Nobelpreisträgern, unter anderem Wilhelm Conrad Röntgen (Nobelpreis für Physik 1901) und Wangari Maathai (Friedensnobelpreis 2004). Seit 2006 wird die JLU sowohl in der ersten als auch in der zweiten Förderlinie der Exzellenzinitiative gefördert (Excellence Cluster Cardio-Pulmonary System ECCPS; International Graduate Centre for the Study of Culture GCSC). Weitere Informationen:http://www.coradietl.de

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