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Pizza-Modell für die Wirtschaftsinformatik

10.07.2014 - (idw) Leuphana Universität Lüneburg

Lüneburg. Nicht nur Computer und Internet sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, nahezu alle Lebensbereiche werden heute durch den Einsatz von Informationstechniken (IT) geprägt. Fachleute mit umfassenden IT-Kenntnissen und betriebswirtschaftlichem Sachverstand sind deshalb am Arbeitsmarkt gesucht. Vor diesem Hintergrund bietet die Leuphana Universität Lüneburg ein Wirtschaftsinformatik-Studienprogramm, das Studierenden eine selbstgewählte Schwerpunktsetzung erlaubt. Zur Auswahl stehen die Vertiefungsrichtungen Internet-Handel, nachhaltige Ressourcennutzung und Gesundheitswesen. Die Aufnahme des Studiums ist zum Wintersemester möglich. Bewerbungsschluss ist am 15. Juli 2014. Die Lüneburger Informatiker charakterisieren ihr Programm mit dem Schlagwort Pizza-Modell. Stefanos Dimitriadis, wissenschaftlicher Mitarbeiter und einer der Mitentwickler, erklärt das so: Die informatischen und betriebswirtschaftlichen Grundlagen der Wirtschaftsinformatik kann man mit dem Teig einer Pizza vergleichen, denn sie sind immer gleich. Richtig interessant und vielseitig wird es erst, wenn man die möglichen Beläge betrachtet, mit denen man den Teig kombiniert. Dafür bieten wir die Richtungen E-Business, Green-IS oder E-Health zur Auswahl an.

Alle Studierenden erhalten ein solides fachliches und methodisches Grundlagenwissen. Die Schwerpunkte bieten ihnen die zusätzliche Option, auf aktuelle Herausforderungen der Digitalen Gesellschaft einzugehen und ihr Studium entsprechend zu gestalten. Im Schwerpunkt E-Business geht es darum, sich auf den Internet-Handel und die Social Media zu spezialisieren. Der Schwerpunkt Green IS beschäftigt sich mit der computergestützten Analyse und Gestaltung von Energie- und Stoffströmen und zielt damit auf eine wirtschaftliche und nachhaltige Ressourcennutzung. Im dritten Schwerpunkt, E-Health, steht die Steigerung der Produktivität von Gesundheitsorganisationen (z.B. Krankenhäuser) im Zentrum: Mit dem gezielten Einsatz von Informationstechnik sollen dort Prozessabläufe verbessert werden.

Das Studium der Wirtschaftsinformatik an der Leuphana ist anwendungsorientiert. Kooperationen mit Unternehmen wie etwa Gruner und Jahr sorgen dafür, dass die Studierenden immer wieder interessante Praxisprojekte bearbeiten können. Besonders beliebt sind zum Beispiel die Entwicklung von Apps, Online Marketing-Konzepten oder Facebook-Anwendungen. Die Wirtschaftsinformatik-Studierenden profitieren zusätzlich von internationalen Kooperationen. Sie haben die Möglichkeit, ein Semester am Instituto de Ciências Matemáticas e de Computação (ICMC) in São Carlos (Brasilien) zu studieren. Das Institut gehört zur Universität São Paulo, eine der größten Universitäten Südamerikas, die weltweit in Wissenschaft und Forschung angesehen ist.

Die informationstechnischen Herausforderungen der kommenden Jahre werden wir nur mit Fachleuten bewältigen können, die über umfassende IT-Kenntnisse und betriebswirtschaftlichen Sachverstand gleichermaßen verfügen, ist sich Dimitriadis sicher. Auf dem Arbeitsmarkt werde händeringend von Industrieunternehmen, Gesundheitsorganisationen und Beratungsagenturen nach diesen Fachleuten gesucht. Weitere Informationen:http://www.leuphana.de/wirtschaftsinformatik
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