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Fraunhofer investiert in Thüringen

10.07.2014 - (idw) Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

Ilmenau/Karlsruhe/Erlangen Die Fraunhofer-Gesellschaft errichtet für die Forscher des Fraunhofer IOSB und des Fraunhofer IIS einen Neubau am Standort Ilmenau. Die geschätzten Baukosten werden bei ca. 25 Mio. liegen. Der Baubeginn ist auf den Sommer 2016 terminiert. Die Fertigstellung und Nutzerübergabe ist für Ende 2018 geplant. Bereits seit dem Jahr 1995 ist der Institutsteil »Angewandte Systemtechnik« des Fraunhofer-Instituts für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB (IOSB-AST) in Ilmenau ansässig und dort eng an die TU Ilmenau angebunden. Die Mitarbeiterzahl des AST ist seit der Gründung stetig gewachsen und beherbergt derzeit 60 festangestellte Mitarbeiter und ebenso viele studentische Hilfskräfte. Somit hat sich die Zahl seit Gründung verzehnfacht. In den angemieteten Räumen »Am Vogelherd« ist daher die wissenschaftliche Arbeit durch die beengten Verhältnisse stark beeinträchtigt. Nun ist man sich über die Finanzierung eines Erweiterungsbaus durch den Freistaat Thüringen und die Fraunhofer-Gesellschaft einig. Das Land übernimmt 30% der Kosten, die FhG trägt ebenfalls 30% und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung werden die verbliebenen 40% finanziert.


Thüringens Wissenschaftsminister Christoph Matschie unterstreicht: »Mit der Erweiterung des Forschungsstandortes Ilmenau bauen wir unsere Wissenschafts- und Forschungslandschaft gezielt aus. Die Fraunhofer-Institute spielen dabei eine wichtige Rolle. Klar ist: Gut ausgestattete Forschungseinrichtungen und Hochschulen sind der Schlüssel für die nationale und internationale Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes. Sie sind Thüringens Zukunftswerkstätten. «


Das IOSB-AST entwickelt in Ilmenau innovative und anwendungsnahe Lösungen für Energie- und Wasserversorger, forscht an autonomen Unterwasserfahrzeugen und beschäftigt sich mit dem Hard- und Softwaredesign von eingebetteten Systemen. Im Auftrag von kleinen und großen Unternehmen sowie öffentlichen Förderern entstehen dabei auf wissenschaftlicher Grundlage leistungsfähige und praxisnahe Anwendungen, die über den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Thüringen hinaus auch international Anerkennung finden.

Seit 2008 arbeiten das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS und die TU Ilmenau am Standort als Forschergruppe zusammen und sind wissenschaftlich und personell eng miteinander verbunden. Ziel der Kooperation ist es, die universitäre Forschung unmittelbar in Industrieprojekte und produktnahe Entwicklungen zu überführen.


Im Fokus der Forschergruppe stehen die Entwicklung und der Test von Kommunikations- und Navigationsgeräten sowie die Modellierung und Charakterisierung von Übertragungskanälen. Darüber hinaus werden effiziente Messverfahren für unterschiedliche Anwendungen, z. B. in der zerstörungsfreien Materialprüfung oder für kognitive Funksysteme entworfen.

Die Forschergruppe umfasst derzeit etwa 20 Mitarbeiter und zahlreiche studentische Hilfskräfte. Strategische Entwicklungen zielen auf einen weiteren Personalausbau.

Neben dem Standort TU Ilmenau unterhält das Fraunhofer IIS eine Versuchsanlage mit begrenzten räumlichen Gegebenheiten. Diese Infrastruktur bietet eine einzigartige Test- und Entwicklungsumgebung für terrestrische und satellitenbasierte Funksysteme. Diese Versuchsanlage liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum künftigen Neubau. Weitere Informationen:http://www.iosb.fraunhofer.de/servlet/is/47558/http://www.iosb.fraunhofer.de/servlet/is/2289/http://www.iis.fraunhofer.de/de/abt/dvt.html Anhang

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