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Studierende vermessen bisher undokumentierte Burgenstelle

11.07.2014 - (idw) Leibniz Universität Hannover

Institut für Kartographie und Geoinformatik lädt zu Besuchertag in Suderburg bei Uelzen ein

Stand bei Uelzen eine Burg? Vor einigen Jahren wies ein geschichtsinteressierter Bürger das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege (NLD) auf einen vermeintlichen Burgplatz hin, der ihm als Eintrag auf der Karte Carls von Estorff aus dem Jahre 1846 aufgefallen war. Bei einer Begehung fanden Mitarbeiter des NLD die Stelle im Gelände. Auffällig ist ein flaches Plateau, umgeben von Wasser und Wällen. Stand bei Uelzen eine Burg? Vor einigen Jahren wies ein geschichtsinteressierter Bürger das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege (NLD) auf einen vermeintlichen Burgplatz hin, der ihm als Eintrag auf der Karte Carls von Estorff aus dem Jahre 1846 aufgefallen war. Bei einer Begehung fanden Mitarbeiter des NLD die Stelle im Gelände. Auffällig ist ein flaches Plateau, umgeben von Wasser und Wällen. Zudem befinden sich in der Nähe Wegespuren und auch ein Grabhügel ist bekannt. Da das Gelände samt den Strukturen jedoch unwegsam und damit auch sehr unübersichtlich ist, konnte bisher noch nicht eindeutig festgestellt werden, ob es sich tatsächlich um Reste einer Burg handelt.

In Kooperation mit dem NLD und der Stadt- und Kreisarchäologie Uelzen vermessen aus diesem Grund vom 14. bis 25. Juli 2014 Studierende des Instituts für Kartographie und Geoinformatik (ikg) der Leibniz Universität Hannover im Rahmen einer praktischen Lehrveranstaltung das Gelände. Auf der Grundlage der Daten wird ein Höhlenlinienplan im Maßstab 1:1000 erstellt. Die digitale Erfassung ermöglicht neben der herkömmlichen kartographischen Darstellung die rechnerische Weiterbearbeitung der Vermessungsdaten, beispielsweise für 3D-Modelle oder Bildschirmanimationen.

Für Mittwoch, 23. Juli 2014, 10 Uhr, lädt das ikg zum Besuchertag ins Feldbüro im Raum D105 der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Suderburg (Herbert-Meyer-Straße 7, 29556 Suderburg) ein. Dort können interessierte Bürgerinnen und Bürger einen Einblick in die Vermessungs- und Kartierungsarbeiten nehmen.

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Dipl.-Ing. Frank Thiemann, Institut für Kartographie und Geoinformatik der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 3724 oder per E-Mail unter frank.thiemann@ikg.uni-hannover.de gern zur Verfügung.
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