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Promotionspreis der Berliner Wissenschaftlichen Gesellschaft vergeben

11.07.2014 - (idw) Technologiestiftung Berlin

Den Promotionspreis der Berliner Wissenschaftlichen Gesellschaft erhalten in diesem Jahr Gunnar Schwarz für seine Arbeit zur qualitativen Beurteilung von Proteinen und Peptiden im biomedizinischen Bereich sowie Georgi Danilov Atanasov, der sich in seiner Doktorarbeit mit der Frage beschäftigt hat, wie Entzündungen und Durchblutungsstörungen nach Darmtransplantationen durch den Einsatz neuer Wirkstoffe verhindert oder gemildert werden können. Damit wird der Preis, den die Technologiestiftung Berlin stiftet, erstmals zwischen zwei Preisträgern gesplittet. Insgesamt waren 15 Arbeiten eingereicht worden, von denen vier in die nähere Auswahl kamen. Die Jury begründet die Entscheidung, zwei Bewerber auszuzeichnen, damit, dass beide Arbeiten herausragend sind, thematisch aber zu weit auseinanderliegen, um sich vergleichen zu lassen.

Nicolas Zimmer, Vorstandsvorsitzender der Technologiestiftung Berlin: Die Technologiestiftung unterstützt den Promotionspreis der Berliner Wissenschaftlichen Gesellschaft, weil er besonders anwendungsorientierte Forschung auszeichnet. Die Arbeiten der diesjährigen Preisträger haben das Potenzial, den klinischen Alltag in Labor und Operationssaal zu verbessern. Ich freue mich, dass die Berliner Wissenschaft immer wieder solche Ergebnisse hervorbringt und gratuliere Gunnar Schwarz und Georgi Atanasov.

Gunnar Schwarz ist seit 2009 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Chemie im Arbeitskreis Angewandte Analytik und Umweltchemie der Humboldt Universität. Die Konsequenz, mit der er sich einer der anspruchsvollsten Fragestellungen der analytischen Chemie widmete und eine selbst entwickelte Methodik der Metallmarkierung für ein größeres Anwendungsfeld erschloss, überzeugte die Jury. Für Georgi Danilov Atanasov, der an der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie auf dem Campus Virchow Klinikum der Charité- Universitätsmedizin promovierte, sprach neben der hohen wissenschaftlichen Qualität der Arbeit, dass sie dazu beitragen kann, den gegenwärtigen klinischen Standard weiterzuentwickeln. Beide Preisträger haben die Ergebnisse ihrer Arbeiten bereits in renommierten Fachjournalen veröffentlicht.

Der Preis, für den alle Hochschullehrer und Direktoren von außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Berlin und Brandenburg vorschlagsberechtigt sind, wird für eine exzellente Dissertation auf den Gebieten der Biologie, der Medizin und angrenzender ingenieur- und naturwissenschaftlichen Disziplinen vergeben, die besonders anwendungsorientiert ist. Voraussetzung für Bewerbungen ist die Bewertung "Mit Auszeichnung". Das Preisgeld beträgt 2.500 Euro.
Der Preis wird heute im Rahmen der Jahresversammlung der Berliner Wissenschaftlichen Gesellschaft an die beiden Preisträger übergeben.
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