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Rekord an der Uni Hohenheim: So viele Forschungsgelder wie noch nie

15.07.2014 - (idw) Universität Hohenheim

32,8 Millionen Euro Drittmittel für Forschungsprojekte // Rektor: Mit höherer Forschungsleistung und Bioökonomie auf dem richtigen Weg

2013 warben Wissenschaftler der Universität Hohenheim insgesamt 32,8 Millionen Euro an Drittmitteln für ihre Forschung ein so viel wie nie zuvor. Im Vergleich zum Vorjahr gab es rund 6,1 Millionen Euro mehr. Universitäts-Rektor Prof. Dr. Stephan Dabbert wertet das Allzeithoch als Erfolg für die gesetzten Forschungsziele: Wir sind mit unserem Plan, die Forschungsleistung in Hohenheim insgesamt zu steigern, und unserem neuem Schwerpunkt Bioökonomie auf dem richtigen Weg. Ein Blick auf die aktuellen Zahlen zeigt: Am stärksten stiegen an der Universität Hohenheim im Vergleich zu 2012 die Drittmittel von Bund (14,7 Mio. Euro; Vorjahr: 12,9 Mio.) und EU (4,7 Mio. Euro; Vorjahr: 2,2 Mio.) an. Aber auch die Mittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), die sonstigen öffentlichen Mittel und die nichtöffentlichen Mittel haben sich durchweg um insgesamt 1,8 Mio. Euro erhöht (siehe Tabelle im Anhang).

Mit ihrem Allzeithoch haben die Wissenschaftler der Universität Hohenheim gegenüber dem Vorjahr damit rund 6,1 Millionen Euro mehr an Drittmitteln eingeworben. Wir sehen dies als Signal dafür, dass wir die Weichen für die Zukunft richtig gestellt haben, erklärt der Rektor. Wir wollen mit dem aktuellen Struktur- und Entwicklungsplan unter dem Titel Bioökonomie 2020 Komplexe Systeme verstehen und gestalten die Forschungsleistung in Hohenheim deutlich voranbringen und steigern.

Bioökonomie sei gesellschaftlich ein hoch relevantes Thema. Dies honorierten auch das Land, der Bund und die EU, die entsprechende Förderprogramme aufgelegt haben. Die Universität Hohenheim vereint in der Bioökonomie viele zukunftsweisende Forschungsprojekte, die bereits hier zusammenlaufen, zu einem in dieser Weise einzigartigen Forschungsverbund, so Prof. Dr. Stephan Dabbert. Selbstverständlich trügen auch die Forschungsleistungen aller übrigen Disziplinen erheblich zu diesem Drittmittel-Erfolg bei.

Hintergrund: Drittmittel
Im Unterschied zu sogenannten Erstmitteln bezeichnet man Forschungsgelder als Drittmittel, die aus der Privatwirtschaft, aus öffentlichen Forschungsförderungen (wie etwa der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) oder dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)) und der EU stammen. Die Höhe der Drittmittel ist ein Maß für den Erfolg der Wissenschaftler im Anwerben von Forschungsmitteln und kann gleichzeitig als Indikator für die Qualität der Forschung angesehen werden. Nach Angaben des statistischen Bundesamtes aus dem Jahr 2010 hatten Forscher an deutschen Hochschulen insgesamt 5,9 Milliarden Euro an Drittmitteln eingeworben.

Text: A. Schmid / Töpfer
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