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Universitätsallianz Ruhr: Gebündelte Ostasien-Expertise

16.07.2014 - (idw) Universitätsallianz Ruhr

Der ferne Osten rückt näher: Drei der wichtigsten deutschen Forschungseinrichtungen auf diesem Gebiet haben beschlossen, künftig strategisch enger zusammenzuarbeiten: die Ostasienwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und der Universität Duisburg-Essen (UDE) sowie das Mercator Institute for China Studies (MERICS) mit Sitz in Berlin. Das haben die Rektorate der beiden Universitäten unter dem Dach der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) kürzlich beschlossen und einen Kooperationsvertrag mit MERICS unterzeichnet. Gleichzeitig erhält MERICS den Status eines An-Instituts der beiden Universitäten. Künftig sollen die Aktivitäten in gemeinsamen Interessensgebieten aufeinander abgestimmt und Synergien freigesetzt werden.

Von dieser neuen strategischen Partnerschaft versprechen wir uns wegweisende Impulse für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Wir bündeln unsere Kräfte, um das Thema Ostasien fundiert öffentlich diskutieren zu können. Je mehr wir voneinander wissen, desto besser gelingt die Kontinente übergreifende Zusammenarbeit, so UDE-Rektor Prof. Ulrich Radtke und RUB-Rektor Prof. Elmar Weiler.

RUB und UDE bieten erstklassige chinabezogene Ausbildung und Forschung, betont Prof. Sebastian Heilmann, Direktor des MERICS. Als China-Denkfabrik ist MERICS an einem engen Austausch mit den Studierenden und Forschern der Universitätsallianz Ruhr in der Chinaforschung sehr stark interessiert. Die Kooperation bietet große Chancen, die unterschiedlichen Profile und Stärken von RUB, UDE und MERICS zusammenzuführen, um die Expertise für das moderne China in Deutschland und Europa weiter zu fördern.

Das 2013 gegründete Mercator Institute for China Studies ist ein unabhängiges Forschungsinstitut (Think Tank) mit Sitz in Berlin. Es analysiert die politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, technologischen und ökologischen Entwicklungen in China und deren internationale Auswirkungen. MERICS vermittelt Erkenntnisse und Analysen in die Öffentlichkeit hinein, stellt Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft China-Expertise zur Verfügung und ist Ansprechpartner für die Medien. MERICS ist eine Initiative der Stiftung Mercator.

Die beiden UA Ruhr-Universitäten sind seit langem stark in der Ostasienforschung verankert. Schwerpunktmäßig befassen sie sich mit den Regionen China, Japan und Korea. Vom intensiven Spracherwerb bis zur politik- und wirtschaftswissenschaftlichen oder historisch-kulturellen Auseinandersetzung ist die Fakultät für Ostasienwissenschaften der RUB breit und fachübergreifend aufgestellt.

Dem Institut für Ostasienwissenschaften (IN-EAST) an der Universität Duisburg-Essen sind ca. 60 Wissenschaftler angeschlossen, die sich mit den aktuellen gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Entwicklungen in Fernost auseinandersetzen. Es ist das größte Institut seiner Art im deutschsprachigen Raum. Innovative Formen der Nachwuchsqualifizierung werden in der IN EAST School of Advanced Studies und im DFG-Graduiertenkolleg "Risk & East Asia" erprobt.

Weitere Informationen:
http://www.merics.org
http://www.ruhr-uni-bochum.de/oaw/
http://www.uni-due.de/in-east/

Redaktion: Beate H. Kostka, T. 0203/379-2430, beate.kostka@uni-due.de
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