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Akademie und Deutsches Museum arbeiten künftig enger zusammen

21.07.2014 - (idw) Bayerische Akademie der Wissenschaften

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften und das Deutsche Museum haben heute eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums, und Akademiepräsident Prof. Dr. Karl-Heinz Hoffmann unterzeichneten heute eine Vereinbarung, mit der die in der Praxis bereits bestehende Zusammenarbeit auf eine institutionelle Grundlage gestellt und intensiviert wird.

Konkret betrifft die Vereinbarung eine engere Zusammenarbeit in der Forschung, bei der Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen, im Bereich der Digital Humanities, bei der gegenseitigen Nutzung der vorhandenen Infrastruktur und in der Zusammenarbeit mit anderen nationalen und internationalen wissenschaftlichen Einrichtungen.

Ziel ist eine lebendige Kooperation, bei der die beiden Einrichtungen auch in der Pflege des wissenschaftlichen Nachwuchses zusammenarbeiten und ihre Aktivitäten noch stärker vernetzen, so Präsident Karl-Heinz Hoffmann. Auch im Hinblick auf unser Zentrum für digitale Geisteswissenschaften wollen wir Synergieeffekte erschließen.

In das von Akademie und Bayerischer Staatsbibliothek getragene Zentrum für digitale Geisteswissenschaften, dass der Weiterentwicklung in zentralen Fragen der Digitalisierung dient, bringt das Deutsche Museum künftig seine spezifischen Erfahrungen, Kenntnisse und Ressourcen in den einschlägigen Bereichen der Digitalisierung wissenschaftlich-technischer Kulturgüter ein.

Als eines der acht nationalen Forschungsmuseen und mit 1,5 Mio. Besuchern jährlich bestbesuchtes Museum in Deutschland können wir mit dieser Kooperation im Zentrum Münchens als Schaufenster zukünftiger gemeinsamer Forschungsprojekte den Wert von Wissenschaft und Technik gesellschaftsrelevant vermitteln, so Generaldirektor Wolfgang M. Heckl.

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften, gegründet 1759, ist die größte und eine der ältesten Akademien in Deutschland. Sie ist zugleich Gelehrtengesellschaft und Forschungseinrichtung von internationalem Rang. Mit rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreibt sie Grundlagenforschung in den Geistes- und Naturwissenschaften. Der Schwerpunkt liegt auf langfristigen Vorhaben, die die Basis für weiterführende Forschungen liefern und die kulturelle Überlieferung sichern. Sie ist ferner Trägerin des Leibniz-Rechenzentrums, eines der größten Supercomputing-Zentren Deutschlands, und des Walther-Meißner-Instituts für Tieftemperaturforschung. Seit 2010 betreibt sie ein Junges Kolleg für den exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs in Bayern.
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