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Wirtschaftsforscher Peter Eichhorn wird 75

25.07.2014 - (idw) SRH Hochschule Berlin

Der renommierte Wissenschaftler schuf die Grundlage für die Umwandlung von Behörden in Dienstleistungsbetriebe und brachte den öffentlichen Kassen die moderne Liquiditätsplanung bei. Dass viele Behörden immer kundenfreundlicher werden, verdanken die Deutschen unter anderem Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Eichhorn. Als einer der Ersten warb der Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse bereits in den 70er-Jahren für die Umwandlung von Behörden in Dienstleistungsbetriebe.

Der Emeritus der Universität Mannheim entwickelte nach Forschungsaufenthalten in Harvard und Berkeley ein Planungsmodell für die Liquidität von Stadtverwaltungen und schuf die Grundlagen für die Ablösung der Kameralistik durch die kaufmännische Buchführung (Doppik). Das Verfahren wird inzwischen in der Schweiz in allen Kantonen und Gemeinden eingesetzt.

Am 30. Juli 2014 vollendet Professor Eichhorn sein 75. Lebensjahr. Bis dahin wirkt er mit ungebremster Dynamik als Präsident der SRH Hochschule Berlin The International Management University. Am 30. Juli 2014 vollendet Professor Eichhorn sein 75. Lebensjahr. Bis dahin wirkt er mit ungebremster Dynamik als Präsident der SRH Hochschule Berlin, The International Management University, deren Erfolg er seit 2010 maßgeblich prägte.

Bekannt wurde Professor Eichhorn durch seine Forschungsarbeiten und Publikationen auf dem Gebiet der Öffentlichen Betriebswirtschaftslehre. Ein Begriff, den er selbst 1979 prägte. Weitere Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit sind Verwaltungsökonomie, Gesundheitsmanagement sowie Sozial- und Umweltbilanzierung. Sein Ansatz, der einen großen Schülerkreis in Wissenschaft und Praxis hervorbrachte, widmet sich der res publica aus betriebswirtschaftlicher Sicht.

Ein wichtiger Beitrag für das Gesundheitswesen war sein Konzept für den Wissenschaftsrat zur Verselbständigung der Universitätskliniken als Anstalten öffentlichen Rechts. Im Streit um den Umzug der Bundesregierung von Bonn nach Berlin in den 90er-Jahren brachte Professor Eichhorn gemeinsam mit Hans Joachim Hegelau (Ministerialdirektor im Bundeskanzleramt) einen innovativen Vorschlag zur Verschlankung der Bundesbehörden ein. Obwohl dadurch viel Bürokratie abgebaut worden wäre, konnte sich der Vorschlag politisch nicht durchsetzen.

Professor Eichhorn ist Altstipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und wirkte nach seiner Habilitation in Münster an zahlreichen Orten, darunter Berlin, Speyer, Nürnberg und Mannheim. Gastprofessuren führten ihn an die Universität nach Budapest, Klagenfurt, Mailand, Straßburg und Tokio. Von 1981 bis 2011 war er Präsident des Bundesverbandes Deutscher Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademien in Frankfurt und von 2006 bis 2008 Präsident von Absolventum Mannheim.

Die Liste seiner Publikationen umfasst gut zwei Dutzend Bücher und über 400 Beiträge in Sammelwerken und Zeitschriften. Eine Schriftenreihe mit über 200 Bänden und eine Quartalzeitschrift seit 1978 verdanken ihm ihr Entstehen. Professor Eichhorn lebt mit seiner Familie in Speyer und Berlin. Anhang
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