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Über 130.000 neue Studiermöglichkeiten durch den Hochschulpakt

29.07.2014 - (idw) Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK)

Über 130.000 neue Studiermöglichkeiten durch den Hochschulpakt -
Umsetzungsbericht für 2012 veröffentlicht

Bund und Länder haben 2012 mehr als 2 Milliarden Euro für den Hochschulpakt 2020 bereitgestellt und damit bundesweit mehr als 130.000 neue Studiermöglichkeiten an deutschen Hochschulen geschaffen. Seit Beginn des Hochschulpakts im Jahr 2007 sind es damit bereits mehr als 470.000. Damit hat das gemeinsame Bund-Länder-Programm maßgeblich zum Ausbau des deutschen Hochschulsystems beigetragen. Eine Dokumentation der im Rahmen des Hochschulpakts durchgeführten Maßnahmen sowie die zahlenmäßigen Entwicklungen in den Ländern gehen aus dem soeben veröffentlichten Umsetzungsbericht 2012 hervor.

Mit fast 500.000 Studienanfängerinnen und anfängern wurde 2012 der Höchststand des Jahres 2011 fast erreicht. Gegenüber dem Vergleichsjahr des Hochschulpakts 2005 entspricht das einem Anstieg der Studienanfängerzahlen um rund 37 %. Entsprechend den Zielsetzungen des Hochschulpakts haben vor allem die Fachhochschulen mit einem Plus von 61 % wesentlich mehr Anfänger aufgenommen als 2005. An den Universitäten waren es rund 24 %. Eine hohe Nachfrage gab es vor allem in den Ingenieurwissenschaften sowie in der Humanmedizin und den Gesundheitswissenschaften, wo die Anfängerzahlen in den vergangenen Jahren um mehr als 50 % angestiegen sind.

Die Mittel des Hochschulpakts werden vor allem zur Einstellung zusätzlichen Personals verwendet. Seit 2005 ist die Zahl des hauptberuflichen wissenschaftlichen Personals um fast 20.000 auf 131.000 Personen (Vollzeitäquivalente ohne drittmittelfinanziertes Personal) im Jahr 2012 angestiegen, das entspricht einem Plus von 16 %. Die Zahl der Professuren hat sich ebenfalls um 16 % erhöht, die der Lehrbeauftragten um 56 %. Die Betreuungssituation der Studierenden das Verhältnis Studierende zu wissenschaftlichem Hochschulpersonal konnte seit 2005 trotz des starken Anstiegs der Studienanfängerzahlen an den Universitäten im Wesentlichen gehalten, an den Fachhochschulen sogar etwas verbessert werden.

Weitere Details enthält der "Bericht zur Umsetzung des Hochschulpaktes 2020 im Jahr 2012", der durch einen ausführlichen Tabellenteil ergänzt wird. Online ist er unter www.gwk-bonn.de abrufbar und kann in Kürze als Heft 39 der Materialien der GWK beim Büro der GWK (gwk@gwk-bonn.de) angefordert werden. Weitere Informationen:http://www.gwk-bonn.de
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