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Das Konzept der Wissenschaftsregion trägt erste Früchte in der Oberlausitz

06.08.2014 - (idw) Hochschule Zittau/Görlitz

Das Kernelement des sächsischen Hochschulentwicklungsplanes 2020 von Staatsministerin von Schorlemer die Schaffung von vier Wissenschaftsregionen (Chemnitz, Dresden, Freiberg, Leipzig) und eine damit verbundene stärkere regionale Kooperation der Wissenschaftseinrichtungen trägt Früchte. Der Rektor der Hochschule Zittau/Görlitz, Friedrich Albrecht, äußerte sich überaus zufrieden zu den Projekten, die von den Akteuren der Wissenschaftsregion Dresden, zu der seine Hochschule zählt, auf den Weg gebracht wurden: In den letzten Wochen sind in unserer Wissenschaftsregion viele kooperative Ideen entwickelt worden und in konkreten Projektvorhaben umgesetzt worden, die zum einen aus Mitteln der 1. Säule des Initiativbudgets (ÖBiN, Umweltmanagement) oder zum Teil als Maßnahmen der Wissenschaftsregion Dresden (Betreuung ausländischer Studierender, regionaler Wissens- und Technologietransfer) finanziert werden. Viele davon liefen über den Tisch unseres Rektorates, nämlich die mit Beteiligung der Hochschule Zittau/Görlitz. Nicht nur die Fülle, sondern vor allem die Qualität und der Innovationsgehalt haben dabei überzeugt. Es gibt wesentlich mehr Felder und Arbeitsgebiete als man denkt, in denen eine regionale Bündelung der Kräfte Sinn macht.

Das Bedeutendste ist für Albrecht das Vorhaben ÖBiN (Ökosysteme Biodiversität Nachhaltige Raumentwicklung), das die Fakultät Umweltwissenschaften und das Internationale Hochschulinstitut (IHI) der TU Dresden, die Fakultät Mathematik/Naturwissenschaften der Hochschule Zittau/Görlitz, das Senckenberg Museum in Görlitz und das Görlitzer Internationale Zentrum für Stadtumbau (IZS) am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in einem Lehr- und Forschungscluster zusammenbringt.

Ich bin überzeugt so Albrecht, dass speziell dieser Verbund für die Oberlausitz ein enorm wichtiger wissenschaftlicher Impuls ist. Das Ziel ist es, ÖBiN zu einem exzellenten und international sichtbaren Cluster zu machen. Neben der Erweiterung grenzüberschreitender Zusammenarbeit mit Hochschulen in Polen und Tschechien soll die Zielrichtung mittelfristig auch die spezifischen Herausforderungen in Entwicklungs- und Schwellenländern im Bereich der nachhaltigen Ent¬wicklung betreffen.

Neben ÖBiN ist die Hochschule Zittau/Görlitz an drei weiteren erfolgreich bewerteten Programmvorhaben der Wissenschaftsregion Dresden beteiligt: Umweltmanagement an Hochschulen (gemeinsam mit der TU Dresden), Verbesserung der Betreuung ausländischer Studierender (mit der TU Dresden und der HTW Dresden), Stärkung des regionalen Wissens- und Technologietransfers (ebenfalls mit der TU Dresden und der HTW Dresden). Weitere Informationen:http://www.hszg.de - weitere Informationen
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