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Kardiologen der Asklepios Klinik St. Georg setzten 1000. Aortenklappe mit Katheter ein

07.08.2014 - (idw) Asklepios Kliniken Hamburg GmbH

Die Kardiologen der Asklepios Klinik St. Georg haben bei einer 83-jährigen Frau eine neue Aortenklappe per Katheter eingesetzt. Dies war der tausendste Eingriff dieser Art, den das Team von Chefarzt Prof. Kuck durchgeführt hat. Damit gehört die Hamburger Klinik bundesweit zu den führenden Kardiologien mit diesem Verfahren. Die Patientin kam aus Celle angereist und litt schon bei leichten körperlichen Anstrengungen unter Luftnot. Bei einer konventionellen Operation hätte sie ein 20-prozentiges Risiko gehabt, zu versterben. Daher wäre eine konventionelle Operation für sie zu gefährlich gewesen. Die Aortenklappe per Katheter über den Zugang in der Leiste zu ersetzen bietet für die Patienten eine Reihe von Vorteilen wie der Verzicht auf Vollnarkose und Herz-Lungen-Maschine, eine schnellere Mobilisierung und mehr körperliche Unversehrtheit, denn wir müssen den Brustkorb nicht öffnen, sagt Prof. Karl-Heinz Kuck, Chefarzt der Kardiologie in der Asklepios Klinik St. Georg. Trotzdem gibt es eine strenge Auswahl der Patienten für das Verfahren. Nur wer über 75 Jahre alt ist und ein deutlich erhöhtes Sterblichkeitsrisiko hat wie die Dame aus Celle, erhält eine neue Klappe an der großen Körperschlagader mit der Kathetertechnik. Auch Zusatzerkrankungen, die das Risiko massiv erhöhen wie Wundheilungsstörungen, Veränderungen im Brustkorb, schwere Verkalkung der Hauptschlagader (Porzellanaorta) oder eine Leberzirrhose können Kriterien sein.

Grundsätzlich diskutieren wir jeden einzelnen Fall mit den Kollegen der Herzchirurgie, sagt Oberarzt Dr. Christian Frerker, der sich auf diese Techniken spezialisiert hat und fast täglich mindestens einen Fall hat. Die Entscheidung für den Kathetereingriff muss begründet sein und wird ausführlich dokumentiert, so Frerker weiter. Ein guter Teil der Patienten sind keine Hamburger und kommt extra angereist.

Hamburger Chefarzt leitet Zertifizierungsprogramm

Weil die minimalinvasiven Aortenklapppen-Eingriffe mittels Katehter (TAVI) teurer sind als konventionelle Herzklappenoperationen, gibt es gelegentlich auch Kritik an dem Verfahren. Dem wollen deutsche Kardiologen mit einem Zertifizierungsprogramm begegnen. Dann muss jede Klinik bestimmte Anforderungen erfüllen, um die Zertifizierung zu erhalten. Die Kommission der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) leitet Prof. Kuck. Zudem wird er 2015 auch für zwei Jahre Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie werden.


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