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Förder-Erfolg für WissenschaftlerInnen-Nachwuchs

27.01.2004 - (idw) Technische Universität Dresden

Promovierenden-Initiative (PI) begrüßt Nachteilsausgleich für Promovierende mit Kindern

Ab sofort kann dem wissenschaftlichen Nachwuchs mit Kindern bis 12 Jahren von den Begabtenförderwerken wieder ein Elternjahr gewährt werden.
Eine vor einiger Zeit erfolgte Neuauslegung der Förderrichtlinien durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (bmb+f), die dies unterband, wurde mit sofortiger Wirkung zurückgenommen. Das wurde aus mehreren Förderwerken signalisiert.
Die Promovierenden-Initiative hatte gegen diese Neuauslegung protestiert, da vor allem Nachwuchswissenschaftlerinnen vor die Wahl gestellt wurden, sich entweder gegen eine Familie zu entscheiden oder erhebliche Nachteile gegenüber anderen Promovierenden in Kauf zu nehmen.

Zusätzlich wurde eine von der PI ebenfalls geforderte Gleichstellung von Müttern und Vätern erreicht, da die Möglichkeit eines Elternjahres ab sofort auch für nicht allein erziehende Väter eingeräumt wird.

Die bisherige einseitige Mittelvergabe an Mütter bzw. an allein erziehende Väter schloss die nicht allein erziehenden Väter faktisch von der Betreuung ihrer Kinder aus.

Die Promovierenden-Initiative ist ein Netzwerk von Promovierenden der Begabtenförderwerke in Deutschland. Die PI vertritt die Interessen der Promovierenden bei den entsprechenden Institutionen und Entscheidungsträgern.
In Zusammenarbeit mit Partnern aus Hochschule, Politik und Gesellschaft erörtert sie bestehende Probleme und entwickelt Lösungs- bzw. Verbesserungsvorschläge.

Derzeit konzentriert sich die Arbeit der PI auf folgende Themen:
- Status der Promovierenden in Bezug auf die wissenschaftliche Anbindung
- Der soziale, rechtliche und finanzielle Status, die Berufschancen etc.
- Entwicklungen der Hochschulpolitik, insbesondere Hochschulgesetz-Novellierungen
- Vernetzung und fachlicher Austausch von Promovierenden

Weitere Informationen: Promovierenden-Initiative an der TU Dresden, Tel. 0351 463-35311, Friederike Graubner, René Krempkow
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