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3sat sendet Dokumentarfilm über preisgekröntes Kulturprojekt TONALi

12.08.2014 - (idw) Universität Witten/Herdecke

Zum Klassikwettbewerb kamen die zwölf Finalisten an der Universität Witten/Herdecke zum Cello-Workshop zusammen Ein Leben für das Cello: Was es bedeutet, wenn Jugendliche ihre Zeit ganz dem klassischen Musizieren widmen, ist das Thema des TONALi-Dokumentarfilms Ciao Cello Grand Prix der Cellisten. Am Sonntag, den 17. August (10:45 Uhr), zeigt 3sat die Hommage an junge Musiker, die Regisseur Hannes Treiber im Rahmen des TONALi Grand Prix drehte einem mit dem renommierten Ritter-Preis ausgezeichneten Musikprojekt. Dieses steht im Zeichen von Musikvermittlung durch junge Komponisten, junge Instrumentalisten und junge Klassikhörer. TONALi kooperiert dazu mit zwölf Hamburger Schulen, gründet in diesen Klassik-Teams, leitet Schülermanager dazu an, für die Wettbewerbsteilnehmer eigenverantwortlich Konzerte zu organisieren und zeichnet schließlich die Schule mit einem Kulturpreis aus, die für das Finale das meiste Publikum mobilisiert.

Also stellt euch vor, man ist 19 Jahre alt und bewegt seine Finger bis zu sechs, acht Stunden täglich auf vier Stahlseiten. Das nicht nur auszuhalten, sondern als Genuss zu empfinden das ist Talent, sagt TONALi-Gründer Amadeus Templeton in einer zentralen Filmsequenz. Einfühlsam tastet sich Ciao Cello an die zwölf hochtalentierten TONALi-Cellisten im Alter zwischen 16 und 21 Jahren heran und setzt dabei ganz auf die Musik. Viele Sequenzen werden vom leidenschaftlichen Spiel der jungen Musiker statt von Worten getragen vor, während und nach dem hochkarätigen Wettbewerb sowie bei Schulkonzerten, die traditionell von Schülern selbst organisiert werden.

Dass 3sat den TONALi-Film Ciao Cello ausstrahlt, ist eine großartige Wertschätzung aller Beteiligten, freuen sich die TONALi-Gründer Amadeus Templeton und Boris Matchin. Beide sind selbst Cellisten und kennen die ambivalenten Gefühle, die ihre Sprösslinge auf dem Weg zum Berufsmusiker auf Exzellenzniveau durchleben. Wenn man sich für eine Karriere als Musiker entscheidet, muss man das zunächst vor sich selbst und dann vor seinem Publikum stets aufs Neue legitimieren, berichtet Boris Matchin. Das kann viel Kraft kosten. Anreize wie den mit 10.000 Euro dotierten TONALi-Wettbewerb zu schaffen, um talentierte Jugendliche zu unterstützen, sei deshalb umso wichtiger.

An der Universität Witten/Herdecke kamen die zwölf Stipendiaten auch in diesem Jahr wieder zu einem Workshop zusammen. Ziel des Workshops war es, zeitgemäße Ansätze für den Wandel des klassischen Konzertlebens zu entwickeln. Wir fordern und fördern diesbezüglich ein gegenseitiges Coaching und bereiten die zukunftsweisenden Stationen der TONALi-Akademie vor, so TONALi-Gründer Amadeus Templeton.

Weitere Informationen: www.tonali.de und www.tonali-film.de
Kontakt (für Bildmaterial oder die Vermittlung von Interviews): Susann Ruscher (Kruger Media GmbH Brand Communication): 030-3064548-0 oder susann.ruscher@kruger-media.de

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1983 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.825 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.
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