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Bundesbildungsministerium fördert Forschungscampus MODAL von ZIB und Freier Universität Berlin

14.08.2014 - (idw) Freie Universität Berlin

Der vor zwei Jahren gegründete Verbund zur Erforschung komplexer datenintensiver Prozesse MODAL (Mathematical Optimization and Data Analysis Laboratories) wird für weitere fünf Jahre aus Mitteln des Bundesbildungsministeriums gefördert. Das am Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin (ZIB) angesiedelte und in Kooperation mit der Freien Universität Berlin sowie mehrerer Unternehmen getragene Projekt erhielt die Zusage nach einer positiven Beurteilung durch eine Gutachterkommission des Ministeriums. Im Forschungscampus MODAL wird zur datengetriebenen Modellierung, Simulation und Optimierung komplexer Prozesse aus Logistik und Medizintechnik geforscht. Ziel ist es, die Erkenntnisse der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in marktfähige Produkte einfließen lassen. In vier themenbezogenen Laboratorien dem BahnLab, GasLab, MedLab und einem methodisch übergreifenden SynLab werden neue innovative Konzepte entwickelt, die zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Berlin beitragen sollen. Zentrales Anliegen ist darüber hinaus die Förderung von Nachwuchswissenschaftlern.

In der Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft liegt die Zukunft für Deutschlands Innovationskraft, sagte Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka. Die Forschungscampi machen vor, wie diese Zusammenarbeit für beide Seiten langfristig und gewinnbringend funktionieren kann. Sie sind deshalb nicht nur Motor für die Wissenschaft und regionaler Impulsgeber, sondern Vorbilder für die Forschungslandschaft.

Die Förderinitiative gehört zu den Instrumenten der Hightech-Strategie der Bundesregierung. Sechs Initiativen wurden nach einer einjährigen Vorphase im Juni 2014 von einer unabhängigen Jury für die weitere Förderung empfohlen. Das Projekt MODAL hatte sich 2012 als einer von zehn Wettbewerbsgewinnern aus 96 Bewerbungen durchgesetzt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt den Forschungscampus Modal über einen Zeitraum von bis zu 15 Jahren mit jeweils bis zu zwei Millionen Euro jährlich. Hinzu kommen die Beiträge der am Forschungscampus beteiligten Wirtschaftsunternehmen. Zu den Unterstützern zählen 11 Unternehmen, darunter die SAP AG, Open Grid Europe GmbH, die Siemens AG und die Deutsche Bahn AG.

Der Projektleiter des Forschungscampus Modal, Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Martin Grötschel, Präsident des Konrad-Zuse-Zentrums für Informationstechnik Berlin, führte aus: Die Forschungspartner Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin und Freie Universität Berlin und die beteiligten Unternehmenspartner freuen sich über die positive Entscheidung des BMBF. Alle Einzelprojekte des Forschungscampus Modal, die die Vorphase durchlaufen haben, sind auf einem guten Weg. Die Unternehmenspartner und wir haben nunmehr Planungssicherheit für die Umsetzung unserer anspruchsvollen, innovativen Kooperation. Unsere exzellenten Forscherinnen und Forscher erhalten die Chance, die Ergebnisse ihrer anwendungsorientierten Grundlagenforschung bis zur Umsetzung in Produkte für die Unternehmenspartner zu begleiten. Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten hier Hand in Hand an Innovationssprüngen und schaffen hochwertige neue Arbeitsplätze für Berlin.

Weitere Informationen
Annerose Steinke, Leiterin der Geschäftsstelle des Forschungscampus Modal, Telefon: 030 / 84185-100, E-Mail: a.steinke@zib.de Weitere Informationen:http://www.forschungscampus-modal.de/
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