Alexander von Humboldt in Berlin - Wanderung auf seinen Spuren15.04.2002 - (idw) Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Ein Symposium zum Thema "Alexander von Humboldt in Berlin - Sein Einfluß auf die Entwicklung der Wissenschaften" - aus Anlaß des 175. Jahrestages der Übersiedlung Alexander von Humboldts von Paris nach Berlin am 12. Mai 1827 -
Als der 57jährige Alexander von Humboldt am 12. Mai 1827 von Paris in seine Heimatstadt Berlin zurückkehrte, galt er als berühmter Forschungsreisender und Naturforscher. Die französische Hauptstadt war damals der Mittelpunkt des naturwissenschaftlichen Lebens in Europa. Humboldts erklärtes Ziel bei seiner Übersiedlung nach Berlin war es, für die Förderung der Naturwissenschaften und der Mathematik in Preußen zu wirken. In einem Brief an den Redakteur der Spenerschen Zeitung, Samuel Heinrich Spiker, schrieb er: "Berlin soll mit der Zeit die erste Sternwarte, die erste chemische Anstalt, den ersten botanischen Garten, die erste Schule für transzendentale Mathematik besitzen. Das ist das Ziel meiner Bemühungen und das einigende Band meiner Anstrengungen." Inwiefern der große Gelehrte diese Ziele verwirklichen konnte in seinen Berliner Jahren, d.h. bis zu seinem Tode 1859, ist das Thema eines Symposiums mit dem Titel "Alexander von Humboldt in Berlin. Sein Einfluss auf die Entwicklung der Wissenschaften". Es wird veranstaltet von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (Alexander-von-Humboldt-Forschungsstelle), der Humboldt-Universität zu Berlin (Historische Arbeitsstelle des Museums für Naturkunde) und der Technischen Universität Berlin (Institut für Philosophie, Wissenschaftstheorie, Wissenschafts- und Technikgeschichte). Die Tagung zu Humboldts Wirken wird vom 26. bis 28. April 2002 im historischen Säulensaal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am Gendarmenmarkt (Eingang: Jägerstraße 22/23) stattfinden. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen, vor allem - aber nicht nur - zu dem öffentlichen Abendvortrag von Ottmar Ette über "Alexander von Humboldt: Perspektiven einer Wissenschaft für das 21. Jahrhundert". Ettes Vortrag wird am Freitag, dem 26. April 2002, um 19.00 Uhr ebenfalls im Plenarsaal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften stattfinden. Über das der Pressemitteilung beiliegende Vortragsprogramm (Anhang) hinaus werden eine Wanderung "Auf den Spuren Alexander von Humboldts in Berlin-Mitte", sowie eine Führung durch das "Humboldt-Schloß" in Tegel angeboten; außerdem wird die Alexander-von-Humboldt-Sammlung "Hein" des Berliner Stadtmuseums präsentiert und erläutert: Sonnabend, 27. April 2002 16.00: Wanderung auf den Spuren Alexander von Humboldts in Berlin-Mitte Teil 1: Von der Jägerstraße zur Brüderstraße (I. Schwarz). Treffpunkt: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Eingang: Jägerstraße 22/23, Berlin-Mitte. 16.45: Stadtmuseum, Museum Galgenhaus, Brüderstraße 10 in Berlin-Mitte. Präsentation und Erläuterung der Alexander-von-Humboldt-Sammlung Hein (H.-J. Veigel). 17.45: Wanderung auf den Spuren Alexander von Humboldts in Berlin-Mitte Teil 2: Spaziergang von der Brüderstraße zur Oranienburger Straße (I. Schwarz). Treffpunkt: Museum Galgenhaus, Eingang: Brüderstraße 10, Berlin-Mitte. Sonntag, 28. April 2002 9.00 - 10.30 Schloß Tegel: Führung (U. von Heinz). 11.30 - 12.30: Stadtmuseum, Museum Galgenhaus, Brüderstraße 10 in Berlin-Mitte. Präsentation und Erläuterung der Alexander-von-Humboldt-Sammlung Hein (H.-J. Veigel). Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos. In den Pausen (außer der Mittagspause) wird Kaffee und Tee und ein Imbiss angeboten. Die Veranstalter bedanken sich bei der Stiftung Stadtmuseum Berlin und der Familie von Heinz (Schloß Tegel) für die Mitwirkung und bei der Firma Schering AG für die Spende zur Unterstützung des Symposiums. Bitte an die Redaktionen: Die Veranstaltungen wenden sich an alle (insbesondere an der Wissenschafts- und Berlin- Geschichte) interessierten Berliner und Nichtberliner. Wir bitten freundlichst um Aufnahme der Veranstaltungen in den Veranstaltungskalender. Informationen, Anfragen: Herbert Pieper, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Alexander-von-Humboldt-Forschungsstelle. Tel.: 20370601, E-mail: pieper@bbaw.de Anhang: Programm
Freitag, 26. April 2002, BBAW, Plenarsaal, Eingang: Jägerstraße 22/23 (Nähe Gendarmenmarkt), Berlin-Mitte 9.00 Uhr s.t. Begrüßung Beatrice Fromm, Generalsekretärin der BBAW Vortrag Ulrich von Heinz, Berlin Die Brüder Wilhelm und Alexander von Humboldt - Berlin soll mit der Zeit die erste Sternwarte [...] besitzen.- Vorsitz: Herbert Pieper 9.45 Vortrag Eberhard Knobloch, Berlin "Es wäre mir unmöglich nur ein halbes Jahr so zu leben wie er": Encke, Humboldt und was wir schon immer über die neue Berliner Sternwarte wissen wollten 10.25 Vortrag Oliver Schwarz, Landau Kriterien guter Forschung - Humboldts Wege bei der Beurteilung astronomischer Untersuchungen 11.05 Pause Vorsitz: Ulrike Leitner 11.35 Vortrag Jürgen Hamel, Berlin Wandlungen im Naturgemälde. Humboldts Rezeption des astronomischen Entwicklungsgedankens 12.15 Vortrag Petra Werner, Berlin Humboldt und Arago - Freundschaft und Anregung 12.55 Mittagspause - Berlin soll mit der Zeit [...] die erste chemische Anstalt [...] besitzen.- Vorsitz: Hannelore Landsberg 14.30 Vortrag Michael Engel, Berlin Alexander von Humboldts Ansichten über Physiologie und Chemie - Berlin soll mit der Zeit [...] den ersten botanischen Garten [...] besitzen.- 15.10 Vortrag Hans Walter Lack, Berlin Humboldt, Bonpland & Kunth oder Bonpland ex Kunth? Die pflanzensystematischen Ergebnisse der Amerika-Reise 15.50 Pause Vorsitz: Petra Werner 16.10 Vortrag Ilse Jahn, Berlin Alexander von Humboldt und die Beziehungen zwischen Pariser und Berliner Zoologen - Berlin soll mit der Zeit [...] die erste Schule für transzendentale Mathematik besitzen.- 16.50 Vortrag (bis 17.30) Herbert Pieper, Berlin Der Anteil Alexander von Humboldts an der Herausbildung eines mathematischen Zentrums in Berlin 19.00 Öffentlicher Abendvortrag Ottmar Ette, Potsdam Alexander von Humboldt: Perspektiven einer Wissenschaft für das 21. Jahrhundert 20.00 Empfang Sonnabend, 27. April 2002, BBAW, Plenarsaal, Eingang: Jägerstraße 22/23 (Nähe Gendarmenmarkt), Berlin-Mitte Vorsitz: Eberhard Knobloch 09.30 Vortrag Heinz Kautzleben, Berlin Alexander von Humboldt - Vollendung und Aufbruch in den Erdwissenschaften 10.10 Vortrag Karl-Heinz Bernhardt, Berlin Alexander von Humboldts Beitrag zu Entwicklung und Institutionalisierung von Meteorologie und Klimatologie im 19. Jahrhundert 10.50 Pause Vorsitz: Ingo Schwarz 11.20 Vortrag Günter Hoppe, Berlin, und Christian Suckow, Rangsdorf Gustav Rose, Alexander von Humboldt und die Berliner Mineralogie in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. 12.00 Vortrag Hannelore Landsberg, Berlin Alexander von Humboldt, "der Vater einer großen Nachkommenschaft von Forschungsreisenden" 12.40 Mittagspause Vorsitz: Ilse Jahn 14.15 Vortrag Ingo Schwarz, Berlin Alexander von Humboldt und die Gesandtschaft der Vereinigten Staaten in Berlin 14.55 Vortrag Ulrike Leitner, Berlin "Bücher haben kein Leben ohne Öffentlichkeit" - Alexander von Humboldts Wirken auf einem Nebenschauplatz der Wissenschaften 15.35 Schlusswort 15.45 Ende des Vortragsteils Sonnabend, 27. April 2002
16.00: Wanderung auf den Spuren Alexander von Humboldts in Berlin-Mitte Teil 1: Von der Jägerstraße zur Brüderstraße (I. Schwarz) Treffpunkt: BBAW, Eingang: Markgrafenstraße (Gendarmenmarkt), Berlin-Mitte 16.45: Stadtmuseum, Museum Galgenhaus, Brüderstraße 10 in Berlin-Mitte Präsentation und Erläuterung der Alexander-von-Humboldt-Sammlung Hein (H.-J. Veigel) 17.45: Wanderung auf den Spuren Alexander von Humboldts in Berlin-Mitte Teil 2: Spaziergang von der Brüderstraße zur Oranienburger Straße (I. Schwarz) Treffpunkt: Museum Galgenhaus, Eingang: Brüderstraße 10, Berlin-Mitte Sonntag, 28. April 2002
9.00 - 10.30 Schloß Tegel Führung (U. von Heinz) 11.30 - 12.30: Stadtmuseum, Museum Galgenhaus, Brüderstraße 10 in Berlin-Mitte Präsentation und Erläuterung der Alexander-von-Humboldt-Sammlung Hein (H.-J. Veigel) Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos. In den Pausen (außer der Mittagspause) wird Kaffee und Tee und ein Imbiss angeboten.
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