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Niedersachsen stärkt Universitätsmedizin Göttingen

21.08.2014 - (idw) Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Ministerin Heinen-Kljaji schnürt Investitionspaket für Sanierung und Bauprojekte Niedersachsen unterstützt die Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Das Land hat ein millionenschweres Investitionspaket für Gebäudesanierung und Bauvorhaben an den medizinischen Hochschulen geschnürt. Die UMG erhält 2015 weitere 15 Millionen Euro für den Bau eines neuen Bettenhauses. Damit erhöht sich der Landeszuschuss für dieses Projekt auf 135 Millionen Euro. Zudem finanziert die UMG mit dem zusätzlichen Geld aus der Landeskasse den Einstieg in einen zweiten Bauabschnitt für einen OP- und Funktionstrakt. Für die Planung dieses Projektes werden in den Jahren 2017 und 2018 zunächst neun Millionen Euro bereit gestellt. Mit dem Bau soll voraussichtlich 2019 begonnen werden.

Das anspruchsvolle Investitionspaket bewirkt, dass die UMG dringende Sanierungs- und Bauvorhaben anpacken kann, sagt die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljaji. Damit erhält die Hochschulmedizin in Göttingen eine gute Zukunftsperspektive.

Dies ist ein guter Tag für Göttingen und die Universitätsmedizin. Die Mittel aus dem Zusatzprogramm benötigt die UMG dringend, um die notwendigen Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten am 40 Jahre alten Gebäudekomplex durchführen zu können. Wir sind jetzt in der Lage, die Grundfunktionalitäten universitärer Medizin in Göttingen weiter erfüllen zu können. Zudem verschaffen uns diese, jenseits laufender und geplanter Baumaßnahmen zur Verfügung gestellten Gelder deutlich mehr Planungssicherheit. Das Land hat damit ein klares Signal zur Zukunftssicherung des Standortes Göttingen gegeben. Über diese Unterstützung trotz der schwierigen Haushaltslage des Landes freuen wir uns natürlich sehr, sagt Prof. Dr. Heyo Kroemer, Sprecher des Vorstandes der UMG.

Niedersachsen verfügt mit der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) über zwei herausragende Universitätskliniken. Der Landesregierung ist es wichtig, die Hochschulmedizin zu stärken. Sie wendet in den kommenden vier Jahren insgesamt 160 Millionen Euro zusätzlich für Investitionen in diese Einrichtungen auf.

Die UMG hat eine enorme Bedeutung für die Gesundheitsversorgung, aber auch für die Wirtschaft in der Region Südniedersachsen. Rund 7000 Menschen sind hier beschäftigt, 3600 Studierende absolvieren hier ihre Ausbildung. Doch die bauliche Infrastruktur ist teilweise veraltet und der Investitionsbedarf hoch. Über die Bauprojekte Bettenhaus und OP-Trakt hinaus muss unter anderem die Kinderintensiv- und die neonatologische Intensivstation erneuert werden: Hier sind die Räume eng, die Bewegungsfreiheit zwischen den lebenserhaltenden Geräten ist zu gering. Um Infektionen vorzubeugen, müssen Kinder auf der Intensivstation besser isoliert werden können. Zudem sind die Kälteerzeugungstechnik und die Stromversorgung veraltet und entsprechen nicht mehr den Anforderungen. Auch das Trinkwassernetz in den Gebäuden der UMG entspricht nicht mehr dem Stand der Technik.
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