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Mittel für Projekt SoniC genehmigt

25.08.2014 - (idw) Hochschule Zittau/Görlitz

Ausschreibung für das neue Campus-Management-System erfolgt noch in 2014

Seit Kurzem steht fest: Die fünf sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAWs) erhalten für das SoniC-Projekt (Sächsische Hochschulallianz zur Einführung eines Campus Management Systems) finanzielle Unterstützung durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK). Die notwendigen personellen Ressourcen werden aus dem Initiativbudget des Ministeriums bereitgestellt. Dadurch entstehen an den Hochschulen in Dresden, Leipzig, Mittweida, Zwickau und Zittau/Görlitz jeweils mehrere neue Stellen. Mit dem Projekt soll hochschulübergreifend ein einheitliches und modernes Campus Management System (CMS) eingeführt werden. Dies wurde von den Kanzlern der fünf beteiligten Hochschulen initiiert, noch bevor die Forderung auf Anwendung eines einheitlichen CMS an den HAWs in die aktuelle Zielvereinbarung zwischen den Hochschulen und dem Freistaat Sachsen aufgenommen wurde. Die Erwartungen an das neue System sind groß. Karin Hollstein, Kanzlerin der Hochschule Zittau/Görlitz, sagte: Das Projekt bedeutet für die Hochschulen eine Art Neuanfang. Komprimiert mit den anderen vier Hochschulen soll ein Campus Management System installiert werden, das die Servicefreundlichkeit für die Studierende verbessert.

SoniC-Projekt ist ein Novum in der sächsischen Hochschulkooperation

Die Bewilligung der Mittel ist auch ein Zeichen dafür, dass die bisherige Arbeit der Projektgruppe Früchte trägt. Denn mit dem Projektverlauf sind alle Beteiligten sehr zufrieden. Der erarbeitete Zeit- und Meilensteinplan wurde größtenteils eingehalten, die Zusammenarbeit der Hochschulen funktioniert sehr gut und die ersten Synergiepotenziale konnten erschlossen werden. Die Kanzlerin der Hochschule Zittau/Görlitz bestätigte, dass die Arbeitsgruppen, insbesondere zur Prozessbeschreibung, eine sehr gute und intensive Arbeit geleistet haben. Nun werden weitere Schritte angegangen und die Ausschreibung vorbereitet.

Bis Juli 2014 beschäftigte sich die Projektgruppe vor allem mit der Erhebung von IST- und der Definition von SOLL-Prozessen für das neue CMS. Dieser Vorgang wurde erfolgreich abgeschlossen. So einigten sich die fünf Hochschulen auf 35 SOLL-Prozesse, die hochschulübergreifend für das neue System gelten können. Dies ist ein Novum innerhalb der Kooperation der sächsischen Hochschulen. Außerdem wurden Stakeholder, wie Studierende und Vertreter der Fakultäten, befragt und über 50 weitere Leistungsanforderungen an das System erfasst. Alle Arbeitsschritte wurden mittels effektiver Aufgabenverteilung unter den Hochschulen ressourcenschonend vollzogen.

Projektaussicht: Ausschreibung noch in 2014

Auf Basis der einheitlichen Prozessbeschreibung wird in den kommenden Wochen die Ausschreibung der Softwarelizenzen vorbereitet. Die Ausschreibung soll noch im Laufe dieses Jahres erfolgen. Im Ergebnis der Ausschreibung wird die Entscheidung getroffen, welches System künftig an den Hochschulen zum Einsatz kommen wird.

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Ansprechpartner zum Projekt:
Dr. Stefan Kühne
Dezernent Akademische Verwaltung

E-Mail: s.kuehne@hszg.de

Dr. Peggy Sommer
Projekt Vielfalt als Stärke, Qualitätssicherung Lehre
E-Mail: p.sommer@hszg.de

Bildunterschrift: v.l.n.r.: Dipl.- Jur. Karin Hollstein (Zittau/Görlitz), Dr.-Ing. Ralf Steiner (Zwickau), Dipl.-Ing. Monika Niehues (Dresden), Dipl.-Jur. Sylvia Bäßler (Mittweida), Prof. Dr. rer. pol. Swantje Heischkel (Leipzig) Weitere Informationen:http://www.hszg.de/hochschule/verwaltung/neues-campus-management-system.html - weitere Informationen
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