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May-Britt und Edvard Moser erhalten den Körber-Preis 2014

27.08.2014 - (idw) Körber-Stiftung

Am Freitag, 5. September, um 11 Uhr überreicht die Körber-Stiftung
im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses den mit 750.000 Euro
dotierten Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft 2014 an
Prof. Dr. May-Britt und Prof. Dr. phil. Edvard Moser. Die Bundes-ministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka, und Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz werden die geladenen Gäste begrüßen. Ranga Yogeshwar präsentiert die Preisträger und ihr
Forschungsprojekt. Am Freitag, 5. September, um 11 Uhr überreicht die Körber-Stiftung
im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses den mit 750.000 Euro
dotierten Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft 2014 an
Prof. Dr. May-Britt und Prof. Dr. phil. Edvard Moser. Die Bundes-ministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka, und Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz werden die geladenen Gäste begrüßen. Ranga Yogeshwar präsentiert die Preisträger und ihr
Forschungsprojekt.

May-Britt und Edvard Moser entdeckten in Experimenten mit Ratten bislang unbekannte Hirnnervenzellen, die den Nagern eine präzise Orientierung ermöglichen. Sogenannte Rasterzellen teilen, zusammen mit anderen Orientierungs-Neuronen, den Raum in ein imaginäres Koordinatensystem aus »Längen- und Breitengraden« auf. Diese Infor-mationen dienen dem Gehirn zum Errechnen mentaler Landkarten. Damit konnten die beiden Hirnforscher vom Kavli Institute for Sys-tems Neuroscience in Trondheim erstmals eine abstrakte Denkleis-tung auf zellulärer Ebene nachweisen. Die Erkenntnisse könnten auch Alzheimerpatienten eines Tages helfen, ihren krankheitsbedingt ein-geschränkten Orientierungssinn zu verbessern.

Einblick in ihre Forschungsarbeit geben die beiden Preisträger am
4. September um 16 Uhr in einer Körber Lecture zum Thema »Grid cells and the brains map of space» an der Universität Hamburg.

Der Körber-Preis wird in diesem Jahr zum 30. Mal vergeben. Mit ihm werden jährlich herausragende, in Europa tätige Wissenschaftler aus-gezeichnet. Prämiert werden exzellente und innovative Forschungsan-sätze mit hohem Anwendungspotenzial auf dem Weg zur Weltgeltung. Mit Experten aus ganz Europa besetzte Auswahlgremien suchen nach geeigneten Preisträgerkandidaten, über die ein Kuratorium unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Martin Stratmann, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, entscheidet. Seit 1985 hat die Körber-Stiftung für diesen Preis Mittel in Höhe von knapp 23 Mio. Euro ausgeschüttet.

Ausführliche Informationen und Fotos zu den Preisträgern unter:
www.koerber-preis.de
Hamburg, 27.08.2014
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