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Mehr EU-Projekte für die Region: UniverCity Bochum baut Strukturen fürs Projektmanagement auf

27.08.2014 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Mehr EU-Projekte in die Region holen und damit mehr für die wirtschaftliche Entwicklung des Standorts tun: Das ist das Ziel des Bochumer Verbunds Project Management Network for Innovation (PMNI). Mit ihrem gemeinsamen Antrag waren die Ruhr-Universität Bochum als Konsortialführerin, die Hochschule Bochum und die Hochschule für Gesundheit (hsg) erfolgreich in einem Wettbewerb des Landes NRW. Das Bochumer UniverCity-Projekt wird bis Ende 2016 mit rund 350.000 Euro gefördert. Effizientes Projektmanagement gefragt

Die Bedeutung von EU-Fördergeldern steigt: Machten sie z.B. im Jahr 2011 mit knapp 2,7 Mio. Euro noch weniger als drei Prozent am gesamten Drittmittelaufkommen der Ruhr-Universität Bochum (RUB) aus, so waren es im Jahr darauf bereits über 10 Mio. Euro (8,5%). Die EU fördert vorwiegend anwendungsbezogene Forschungsprojekte hier ist ein effizientes Projektmanagement für die anfallenden administrativen Aufgaben eine entscheidende Voraussetzung für den späteren Erfolg.

Strukturen schaffen und weiter wachsen

Die Strukturen dieses Projektmanagements sollen in den kommenden Jahren an den drei Bochumer Hochschulen mit der IHK Mittleres Ruhrgebiet als Partnerin aufgebaut werden. Die Mittel aus dem Landeswettbewerb Aufbau von Projektmanagementstrukturen für EU-Forschungs- und Innovationsprojekte an Hochschulen und Universitätsklinika in Nordrhein-Westfalen fließen beim Bochumer Verbund vor allem in Personalkosten für zwei Mitarbeiter. Der Verbund soll dann weiter wachsen, sagt Dr. Gunter Friedrich, Leiter der Abteilung Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs in der RUB-Verwaltung. Ziel ist, sowohl die Akquise neuer Projekte zu unterstützen als auch bei bereits bewilligten Projekten zu helfen. Im Idealfall können sich die Wissenschaftler auf ihre Forschung konzentrieren und das PMNI sorgt für die administrative Unterstützung, so Friedrich. Die Hochschule Bochum und die hsg vertreten im Projekt die Seite der anwendungsorientierten Forschung. Die Nähe zur Praxis ist eine besondere Qualität unserer Hochschule. Damit entsteht ein Mehrwert des Projektverbunds, indem alle Partner von den Erfahrungen der anderen profitieren, so Dr. Daniel Stietenroth von der Stabsstelle Forschung an der Hochschule Bochum. Von diesem Verbund profitiert die Stadt und die Region, da sind sich alle einig, ergänzt der Referent für den Bereich Forschung der hsg Dr. Ahmad Hosseinizadeh.

Weitere Informationen

Dr. Gunter Friedrich, Leiter der Abteilung Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs, Dezernat 1, Ruhr-Universität Bochum, Tel. 0234/32-29142, gunter.friedrich@uv.rub.de

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