Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 17. Oktober 2017 

Chemistry meets Architecture - Öffentlicher Abendvortrag im Rahmen der ORCHEM am 15. September

04.09.2014 - (idw) Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Der öffentliche Abendvortrag Doubling Structures in Chemistry and Architecture ist ein Highlight der 19. ORCHEM Lecture Conference, die von der Liebig-Vereinigung für Organische Chemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) ausgerichtet wird. Zwei Experten aus Chemie und Architektur beleuchten am 15. September in der Kulturstadt Weimar disziplinübergreifend die Faszination von Struktur und Harmonie. Durch den Abend führt Professor Dr. Jens Geelhaar von der Bauhaus-Universität Weimar.

Jeder Mensch ist ein Künstler, stellte bereits Joseph Beuys fest und meinte damit insbesondere das Schöpferische als prinzipielle Möglichkeit, die in jedem Menschen vorliegt. Dass solche schöpferischen Prozesse auch in der Wissenschaft stattfinden, ist Thema des interdisziplinären Abendvortrags Doubling Structures in Chemistry and Architecture. Der Chemiker Professor Dr. Dirk Trauner von der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und die Architektin Professor Dr. Ines Weizman von der Bauhaus-Universität Weimar stellen die Perspektiven ihrer Disziplinen auf Struktur und Harmonie dar.

Während Trauner insbesondere auf das Bildhauerische in der organischen Chemie eingeht, widmet Weizman sich architektonischen Doppelgängern. Es wird nicht einfach nur um schöne Häuser und Moleküle gehen, sondern speziell auch um das Thema Kopie (Doubeling structures) und um den Einfluss des Urheberrechts auf den kreativen Prozess, so die Initiatorin des Vortrags, die Chemikerin Professor Dr. Thisbe K. Lindhorst, Universität Kiel.
Weitere Aspekte, die angesprochen werden, sind Interface, Interface Design sowie der Zusammenhang zwischen Material, Ästhetik und Struktur. Trauner und Weizman zeigen in ihrem Vortrag anschaulich, dass sich Kunst nicht nur auf die klassischen musischen Disziplinen beschränken muss, sondern dass auch in Chemie und Architektur kreative künstlerische Prozesse stattfinden.

Der öffentliche Abendvortrag mit anschließender Diskussion findet am 15. September 2014 um 19.00 Uhr am Unescoplatz 1 im Congress Centrum "Neue Weimarhalle" statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) gehört mit rund 31.000 Mitgliedern zu den größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Sie hat 27 Fachgruppen und Sektionen, darunter die Liebig-Vereinigung für Organische Chemie mit etwa 1.500 Mitgliedern. Hauptanliegen der Liebig-Vereinigung für Organische Chemie sind u.a., Forschungsrichtungen und Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Organischen Chemie anzuregen, über wesentliche Aktivitäten auf diesem Gebiet zu informieren und durch intensive Öffentlichkeitsarbeit wichtige und aktuelle Aspekte der Organischen Chemie bekannt zu machen. Weitere Informationen:http://www.gdch.de
uniprotokolle > Nachrichten > Chemistry meets Architecture - Öffentlicher Abendvortrag im Rahmen der ORCHEM am 15. September
ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/283778/">Chemistry meets Architecture - Öffentlicher Abendvortrag im Rahmen der ORCHEM am 15. September </a>