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DGRh-Pressekonferenz: Kinder mit Rheuma zu spät beim Facharzt

04.09.2014 - (idw) Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V.

Berlin/Düsseldorf Eins von 1000 Kindern leidet an Gelenkrheuma. Jedes Zweite erreicht den Facharzt zu spät. Dabei bahnen sich schwerwiegende Folgeerkrankungen meist früh an, etwa rheumatische Augenentzündungen, die unbemerkt voranschreiten und unbehandelt bis zur Erblindung führen können. Welche Konsequenzen der verspätete Kontakt mit dem Rheumatologen auf den Langzeitverlauf der Krankheit hat, zeigen neue Studien. Die aktuellen Ergebnisse stellen Experten auf einer Vorab-Pressekonferenz anlässlich des 42. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) am 10. September 2014 von 10 bis 11 Uhr in Berlin vor. Gelenkrheuma, die sogenannte juvenile idiopathische Arthritis (JIA), ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Das ist im öffentlichen Bewusstsein bisher wenig verankert, erklärt Dr. med. Kirsten Minden, Kinderrheumatologin an der Universitäts-Kinderklinik, Charité, Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ), Berlin. Durch die meist späte Überweisung zum Kinderrheumatologen ginge zudem wertvolle Zeit verloren, die für die Behandlung genutzt werden könnte.

Neue Erkenntnisse aus der Kinderrheumatologie stellt die Expertin auf der Pressekonferenz am 10. September 2014 im Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz vor. Wie Menschen mit Rheuma selbstbestimmt ihren Job und Alltag meistern und dabei auch sportliche Aktivitäten nicht ausschließen, sind weitere Themenschwerpunkte. Eine Berliner Expertin spricht zudem über die zunehmend verbreitete Stoffwechselerkrankung Gicht und neue Empfehlungen zur Ernährung.

Terminhinweis:

Vorab-Pressekonferenz anlässlich des 42. Kongresses der DGRh
Termin: Mittwoch, 10. September 2014, 10 bis 11 Uhr
Ort: Raum 1, Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm, Berlin

Themen und Referenten:

Mitten im Leben Wie Menschen mit Rheuma Job und Alltag meistern
Professor Dr. med. Matthias Schneider, Tagungspräsident der DGRh, Präsident der DGRh, Leiter der Rheumatologie, Heinrich-Heine-Universität, Poliklinik für Rheumatologie
Düsseldorf

Sport trotz, nein, weil Rheuma:
Menschen mit Rheuma und Endoprothesen können und sollen sich bewegen
Dr. med. Christine Seyfert, Tagungspräsidentin DGORh, Chefärztin der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz

Zu spät beim Facharzt: Kinder mit Rheuma tragen schon früh ein Risiko für gefährliche Augenentzündungen
Dr. med. Kirsten Minden, Vorstandsmitglied der GKJR, Kinderrheumatologin an der Universitäts-Kinderklinik, Charité, Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ), Leiterin der AG Kinder- und Jugendrheumatologie am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum (DRFZ), Berlin

Heraus aus der Opferrolle:
Erste Erfahrungen mit Selbstmanagementkursen in der Deutschen Rheuma-Liga
Professor Dr. med. Erika Gromnica-Ihle, Präsidentin der Deutschen Rheuma-Liga, Berlin

Gicht ein altes Leiden neu erkannt
Dr. med. Rieke H.E. Alten, Chefärztin Abteilung Innere Medizin II/Rheumatologie, Schlosspark Klinik Berlin

Kontakt für Rückfragen:
Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie
Kongress-Pressestelle
Kathrin Gießelmann/Stefanie Schweigert
Postfach 30 11 20
70451 Stuttgart
Tel.: 0711 8931-981/-649
Fax: 0711 8931-167
giesselmann@medizinkommunikation.org
schweigert@medizinkommunikation.org
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