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36. Konferenz der "European Group for Public Administration" (EGPA) in Speyer

08.09.2014 - (idw) Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer

Die 36. Konferenz der "European Group for Public Administration" (EGPA) wird in diesem Jahr gemeinsam von der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer und dem Deutschen Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung (FÖV) ausgerichtet. Der Hauptkonferenz (10.-12. September 2014) voran geht das achte PhD-Symposium (08.-09. September 2014), zu dem zirka 40 Nachwuchswissenschaftler erwartet werden, die ihre Forschungsprojekte vorstellen und miteinander über die Zukunft der öffentlichen Verwaltung diskutieren. Der inhaltliche Schwerpunkt der EGPA-Konferenz, zu der - wie in Edinburgh 2013 - rund 500 internationale Wissenschaftler und Praktiker erwartet werden, liegt in unterschiedlich gefassten Themen innerhalb der 19 Permanent Study Groups (PSGs).

Die Konferenzteilnehmerinnen und Konferenzteilnehmer stellen ihre aktuellen Forschungsergebnisse vor und diskutieren darüber hinaus länderübergreifende verwaltungswissenschaftliche Themen und Implikationen für die Verwaltungspraxis. Die EGPA-Jahrestagung gilt als optimale Gelegenheit für die Kontaktanbahnung und -pflege zwischen Forschern und Praktikern der Verwaltungswissenschaften.

Die besondere Bedeutung der Ausrichtung der größten verwaltungswissenschaftlichen Jahreskonferenz ergibt sich für die Universität Speyer und das FÖV - neben dem Gewinn an internationaler Sichtbarkeit - auch durch einen Blick auf die Historie des International Institute of Administrative Sciences (IIAS), deren europäische Untersektion die European Group for Public Administration (EGPA) ist. Unter dem Vorsitz ihres Präsidenten Prof. Dr. Edoardo Ongaro hat die 1975 gegründete EGPA, als interdisziplinäre Regionalgruppe des IIAS, eine herausragende Bedeutung für die europäischen Verwaltungswissenschaften. Sie organisiert und fördert den Austausch von Informationen über die Entwicklungen in Theorie und Praxis der öffentlichen Verwaltung.

Der renommierte Verwaltungswissenschaftler Fritz Morstein Marx war es, der 1968 in Speyer den Vorsitz einer internationalen Konferenz zum Stand und der Entwicklung der Verwaltungswissenschaften in europäischen Staaten inne hatte. Bereits ein Jahr später wurde die nächste internationale Konferenz in Speyer unter dem Vorsitz von Roman Schnur ausgerichtet. Morstein-Marx Nachfolger Heinrich Siedentopf, der u.a. als wichtiger Impulsgeber für das Betätigungsfeld der EGPA fungierte stand der dritten internationalen Speyerer Konferenz im Jahr 1974 vor. Zwar wurde die EGPA offiziell erst ein Jahr später gegründet, jedoch markierten insbesondere die Speyerer Konferenzen im Jahr 1968 und 1974 wichtige Meilensteine, um die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Verwaltungswissenschaften über die damals noch bestehenden Grenzen in Europa hinweg zusammenzubringen sowie die EGPA 1975 formal zu errichten.
Die Idee zur Gründung dieser Organisation wurde vor fast 40 Jahren hier in Speyer geboren und von den damaligen Professorinnen und Professoren erfolgreich vorangetrieben. Die EGPA hat sich im September 1974 hier in Speyer konstituiert und es ist auch dieses Jubiläum, das die Universität Speyer und das Deutsche Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung mit der Ausrichtung der Jahrestagung feiern wollen.
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