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Duales Studium für angehende Ingenieure der Fachrichtung Glastechnik in Hameln gestartet

12.09.2014 - (idw) Hochschule Weserbergland

Freude an der Hochschule Weserbergland (HSW): Im August diesen Jahres konnte die private Hochschule aus Hameln mit einer neuen Fachrichtung starten. Ab sofort bietet sie den dualen Bachelor-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen auch mit der Fachrichtung Glastechnik an. Ich freue mich, dass wir bereits in diesem Jahr mit Glastechnik starten können. Insgesamt vier engagierte Studierende aus vier genauso engagierten Unternehmen sind mit von der Partie. Zahlreiche weitere Unternehmen der Glasindustrie haben bereits ihr Interesse an der neuen Fachrichtung bekundet und wollen ab kommendem Jahr bei uns ausbilden, so Professor Dr. Jörg Schulte.

Als Gründungsdekan hat er im Jahr 2010 den sechs Semester umfassenden dualen Bachelor-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen zunächst mit den Fachrichtungen Energie- und Produktionstechnik an der HSW aufgebaut. Mit der Fachrichtung Glastechnik erweitert die 480 Studierende umfassende Hochschule nun ihr Angebot.

Mitte August nahmen die ersten vier Studierenden der neuen Fachrichtung ihr Studium auf. Jeder von Ihnen bringt seine ganz eigenen Erfahrungswerte mit. Der eine oder andere hat bereits eine Vorbildung in der entsprechenden Branche, so beispielsweise als Verfahrensmechaniker Glastechnik oder aber auch als Techniker so Schulte, der sich insbesondere darüber freut, dass sich die vier Glastechniker auf Anhieb gut miteinander verstanden und ihr Wissen untereinander austauschten.

Einer der vier Neulinge ist Benedict Jilg (22). Sein Praxispartner ist die Noelle van Campe Glashütte GmbH aus Boffzen. Diese hatte sich bereits Anfang des Jahres dazu entscheiden einen Bachelor mit der Fachrichtung Glastechnik auszubilden, denn mit diesem optimal auf unsere Unternehmensbedürfnisse zugeschnittenen Studienangebot können wir unser gewerblich-technisches Personalentwicklungsportfolio perfekt erweitern, so Volker Rohde, Leiter für Personalwesen bei Noelle + von Campe.

Und auch Benedict Jilg hat sehr konkrete Vorstellungen vom Studium an der HSW: Ich erwarte, dass ich mir im Verlauf des Studiengangs ein vertieftes und umfassendes Wissen aneignen kann, welches mir die Möglichkeit bietet, den wirtschaftlichen und technischen Fragestellungen des betrieblichen Alltags in der Glasindustrie auf Augenhöhe zu begegnen. Von den Lehrveranstaltungen erwarte ich die Behandlung praxisnaher Beispiele und die Vermittlung zeitgemäßer Methoden und Arbeitsweisen, um die erworbenen Kenntnisse nach dem Studium in der Praxis optimal anwenden zu können, so Jilg.

Inhaltlich soll die Fachrichtung Glastechnik Herrn Jilg und seine Mitstreiter auf eine spätere Tätigkeit in der Hohl-, Flach- oder auch Spezialglasindustrie vorbereiten. Aus diesem Grund werden sich die Studierenden im weiteren Verlauf ihres Studiums mit der Optimierung bestehender Fertigungsanlagen, der Produktionsüberwachung- und steuerung zur Glasherstellung, der Durchführung und Kontrolle von Projekten als auch mit dem technischen Einkauf und der Materialwirtschaft sowie mit der Konzeption und Entwicklung kundenspezifischer Produktanforderungen auseinandersetzen, berichtet Professor Schulte.

Eines steht jedoch bereits jetzt schon fest: Mit einem dualen Studium und der damit verbundenen Kombination aus Theorie und Praxis, sind sie alle in drei Jahren bestens auf ihre berufliche Tätigkeit vorbereitet und können in ihrem jeweiligen Unternehmen direkt als vollwertige Arbeitskraft eingesetzt werden. Weitere Informationen:http://www.hsw-hameln.de
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