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Täter, Opfer, Therapien

12.09.2014 - (idw) SRH Hochschule Heidelberg

International Forensic Symposium: Trends in Wissenschaft und Praxis. Am 08.10.2014 erwartet die SRH Hochschule Heidelberg namhafte Experten aus aller Welt. Für sie ist das Studium wie das Schreiben eines Krimis: Studierende der Forensischen Sozialen Arbeit, Rechtspsychologie und Musiktherapie an der SRH Hochschule Heidelberg beschäftigen sich mit der Prävention, Begutachtung, Opferbehandlung, Therapie und Resozialisierung von Straffälligen. Um diesen interdisziplinären Austausch national und international zu fördern, lädt die SRH Hochschule Heidelberg zum International Forensic Symposium am 8. Oktober von 9 bis 18 Uhr ein.

Schon im antiken Rom war die Forensik ein Thema wörtlich übersetzt bedeutet dieser Fachbegriff Marktplatz und geht zurück auf die damaligen Gerichtsverhandlungen im öffentlichen Raum. Heute beschäftigt sich diese Disziplin mit kriminellen Handlungen im Kontext des Rechtswesens. Eine akademische Verankerung allerdings fehlt in Deutschland. Dies will die SRH Hochschule Heidelberg ändern und hat sich mit dem Aufbau der Studiengänge Forensische Soziale Arbeit und Rechtspsychologie im vergangenen Jahr dazu positioniert. Auch die Musiktherapie-Studierenden setzen sich mit dem Thema Resozialisierung von Straftätern auseinander. Denn in Deutschland werden zunehmend forensische Fachkräfte benötigt, die diese Themen mit wissenschaftlicher und praktischer Expertise behandeln.

Neben methodischem und fachlichem Wissen ist die Ausbildung sozialer Kompetenzen sehr wichtig. Rechtspsychologen beispielsweise dürfen nicht vor Angst erstarren, wenn sie einem Straftäter gegenüber sitzen, sagt Prof. Niels C. Habermann, verantwortlich für den Masterstudiengang Rechtspsychologie an der SRH Hochschule Heidelberg. Deshalb trainieren wir diese Kompetenzen in gestellten, aber auch realistischen Situationen und üben den Umgang mit Inhaftierten aus allen Bereichen, ob mit Sexualstraftätern oder Mördern. Dabei arbeiten die Studierenden wie im wahren Leben eng mit ihren Kommilitonen aus den anderen Fakultäten zusammen.

Zum International Forensic Symposium am 8. Oktober sind alle interessierten Bürger der Metropolregion Rhein-Neckar eingeladen, das Thema Täter, Opfer und Therapiemöglichkeiten breit zu diskutieren. Es werden 14 Referenten aus verschiedenen Einrichtungen und Nationen erwartet, darunter auch Ministerialrat Prof. Dr. jur. Rüdiger Wolf, Referatsleiter der Abteilung Justizvollzug des Justizministeriums Baden-Württembergs oder Lucien E. Dervan von der Southern Illinois University School of Law. Die Vorträge werden in deutscher und englischer Sprache gehalten.

Terminhinweis:
International Forensic Symposium
Mittwoch, 8. Oktober 2014, 9-18 Uhr
SRH Seminarzentrum
Bonhoefferstr. 12, 69123 Heidelberg
Anmeldung: forensicsymposium@hochschule-heidelberg.de
Weitere Infos: http://www.hochschule-heidelberg.de

SRH Hochschule Heidelberg
Die SRH Hochschule Heidelberg ist eine der ältesten und bundesweit größten privaten Hochschulen. Zurzeit sind rund 3.000 Studierende an sechs Fakultäten eingeschrieben. Die Hochschule bietet zukunftsorientierte Studiengänge in Wirtschaft, Informatik, Ingenieurswissenschaften, Sozial-, Rechts- und Therapiewissenschaften sowie angewandter Psychologie an. Seit 2012 geht die SRH Hochschule Heidelberg neue Wege: Mit der Einführung eines Studiums nach dem CORE-Prinzip wurden alle Studiengänge neu strukturiert und konsequent auf die am Arbeitsmarkt geforderten Kompetenzen ausgerichtet. Durch den Einsatz innovativer Lehr-, Lern- und Prüfungsmethoden rückt aktives und eigenverantwortliches Studieren in den Mittelpunkt. Die SRH Hochschule Heidelberg ist staatlich anerkannt und wurde vom Wissenschaftsrat akkreditiert. Sie gehört zum Hochschulverbund der SRH Holding, einer unabhängigen Stiftung, die bundesweit Bildungseinrichtungen und Krankenhäuser betreibt. Weitere Informationen:http://www.hochschule-heidelberg.de/de/news-events/events/detail/cal/event/ical/... - weitere Infos und Programm Anhang

Programm zum International Forensic Symposium
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