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Kanzlerjahrestagung in Ulm: Standortfaktor Universität - Innovationsmotor oder Kostenverursacher?

17.09.2014 - (idw) Universität Ulm

Fast alle "Verwaltungschefs" deutscher Universitäten haben sich zur Kanzlerjahrestagung vom 25. bis zum 27. September an der Universität Ulm angekündigt.Thema der Konferenz ist "Standortfaktor Universität - Bedeutung der Universität für die regionale Entwicklung". Als Ideenschmieden sind Universitäten gefragte Kooperationspartner von Industrieunternehmen. Sie bilden die Führungskräfte von morgen aus und sind oft der größte Arbeitgeber am Ort. Zu Recht werden Hochschulen zunehmend als Bindeglieder zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft wahrgenommen. Um den Standortfaktor Universität Bedeutung der Universität für die regionale Entwicklung dreht sich die Jahrestagung der Kanzlerinnen und Kanzler an der Universität Ulm (25. 27. September). Neben den Verwaltungschefs der deutschen Universitäten, die sich fast vollständig angekündigt haben, werden auch die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und renommierte Forscher an der Universität Ulm erwartet. Professor Manfred Prenzel, Vorsitzender des Wissenschaftsrats, hält den Festvortrag Wissenschaft in Regionen und nimmt am Folgetag an einer prominent besetzten Podiumsdiskussion teil. Das Thema: Wirtschaftsfaktor Hochschule wenn der ökonomische Erfolg zum Zwang wird.

Denkanstöße geben sicher auch Studien, die bei der Kanzlerjahrestagung vorgestellt werden. Während eine Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) Hochschulen als regionaler Wirtschaftsfaktor betrachtet, unterzieht die Prognos AG Universität und Wissenschaftsstadt Ulm einer Potenzial- und Bedarfsanalyse.
Dieter Kaufmann, Ulmer Kanzler und Gastgeber der Jahrestagung, bedauert, dass die Universität als Standortfaktor und ihr Beitrag zur regionalen Entwicklung in der Politik nur vereinzelt wahrgenommen werden: Die diesjährige Kanzlerjahrestagung wird auch problematische Aspekte nicht außer Acht lassen, die sich aus der Rolle der Universität als Innovationsmotor ergeben. Diese Gesichtspunkte werden mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wissenschaft sowie Kanzlerinnen und Kanzlern diskutiert.

Für Donnerstag, 25. September (12:25 Uhr), ist eine Pressekonferenz geplant.

Medienvertreterinnen und -vertreter melden sich bitte bei Frau Fischer an (Tel.: 0731/50-22021, pressestelle@uni-ulm.de). Bei Frau Fischer erhalten Sie auch nähere Informationen und Lagepläne. Weitere Informationen:http://www.uni-ulm.de/kanzlerjahrestagung
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