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Auf dem Vormarsch: Internationalität im polnischen Top-Management

18.09.2014 - (idw) HHL Leipzig Graduate School of Management

Untersuchung an der HHL Leipzig Graduate School of Management zu polnischen Führungsgremien Seit zehn Jahren ist Polen Mitglied der Europäischen Union. Premier Donald Tusk nennt die Mitgliedschaft eine "beispiellose Erfolgsgeschichte". Wie weit hat sich das Land jedoch bereits geöffnet und genauer: Haben sich die polnischen Führungsgremien geöffnet und wurden internationale Personen aufgenommen? Diese Frage hat Agata Tomczak, Studentin im berufsbegleitenden MBA-Programm der HHL Leipzig Graduate School of Management in ihrer Masterarbeit bearbeitet. Die Ergebnisse der Leiterin Unternehmensentwicklung bei dem internationalen Beratungsunternehmen DREBERIS aus Dresden lassen aufhorchen: Polnische Unternehmen sind in Bezug auf ihre Auslandsaktivitäten, d.h. Umsatz im Ausland, sehr international; polnische Top-Management-Teams hinken dieser Entwicklung jedoch hinterher. Führungsgremien in Polen sind im Durchschnitt nur mit wenigen internationalen Personen besetzt.

Jun.-Prof. Dr. Tobias Dauth, an dessen Lehrstuhl für Internationales Management die Masterarbeit verfasst wurde, sagt: Die Ergebnisse von Frau Tomczak verwundern, denn in der Presse und in der wissenschaftlichen Literatur wird vermutet, dass Top-Manager, die in internationalen Unternehmen arbeiten, auch über eine gewisse Internationalität verfügen sollten, um die Geschicke des Unternehmens optimal beeinflussen zu können.

Zudem hat Frau Tomczak durch Interviews mit polnischen Managern festgestellt, dass viele Personen Internationalität bei Top-Managern als ein Muss verstehen.

Agata Tomczak kommentiert: Die heutigen Top-Manager in polnischen Unternehmen können sich gar nicht vorstellen, dass jemand, der an der Spitze eines Unternehmens steht, keine internationale Erfahrung besitzt. Internationalität ist heute ein must have für polnische Unternehmen. Deswegen gehen wir davon aus, dass sich die Führungsetagen polnischer Unternehmen in den kommenden Jahren deutlich verändern und mehr und mehr internationale Top-Manager in die Führungsgremien berufen werden.

Die Ergebnisse der Untersuchung werden im Oktober auf der internationalen Konferenz für Mittel- und Osteuropa, der CEE-Chapter Conference der AIB, in Budapest vorgestellt und diskutiert.

Über die HHL Leipzig Graduate School of Management und die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Juniorprofessur für Internationales Management

Die HHL ist eine universitäre Einrichtung und zählt zu den führenden internationalen Business Schools. Ziel der ältesten betriebswirtschaftlichen Hochschule im deutschsprachigen Raum ist die Ausbildung leistungsfähiger, verantwortungsbewusster und unternehmerisch denkender Führungspersönlichkeiten. Neben der internationalen Ausrichtung spielt die Verknüpfung von Theorie und Praxis eine herausragende Rolle. Die HHL zeichnet sich aus durch exzellente Lehre, klare Forschungsorientierung und praxisnahen Transfer sowie hervorragenden Service für ihre Studierenden. http://www.hhl.de

Seit 1. April 2013 ist Jun.-Prof. Dr. Tobias Dauth (32) der neue Juniorprofessor für Internationales Management an der HHL Leipzig Graduate School of Management. Die Juniorprofessur mit deutsch-polnischem Schwerpunkt wird gefördert von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. http://www.hhl.de/international-management Weitere Informationen:http://www.hhl.de/international-managementhttp://www.hhl.de
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