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Neurowoche endet heute: Experten diskutierten Patienten profitieren

19.09.2014 - (idw) Deutsche Gesellschaft für Neurologie

Mit einer ganzen Reihe neuer Rekorde ging heute die Neurowoche 2014 in München zu Ende: Mehr als 7000 neuromedizinische Experten diskutierten eine Woche lang jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse zu Diagnose und Therapie von neurologischen Erkrankungen wie Epilepsie, Schlaganfall, Multiple Sklerose, Alzheimer oder Parkinson. Daneben nutzten die Ärzte den Kongress zur Fortbildung und belegten in dieser einen Woche mehr als 7000 Kurse ebenfalls ein neuer Rekord. Damit hat der Kongress eine große Bedeutung für den Transfer von aktuellem Fachwissen in die Kliniken und Praxen und damit bis zum Patienten. Auch das Interesse des Nachwuchses und der Öffentlichkeit war sehr hoch: 400 Studierende der Humanmedizin besuchten den Kongress, um sich über die neuromedizinischen Fächer zu informieren, 200 Journalisten berichteten von der Neurowoche, so viel wie nie zuvor.

Das erste Mal seit vier Jahren tagten fächerübergreifend Neurologen, Neuropädiater, Neuropathologen, Neurochirurgen und Neuroradiologen. Ihr Koordinator, Professor Wolfgang Oertel aus Marburg, zeigt sich begeistert von diesem interdisziplinären Festival der Neuromedizin: Diese Interaktion ist für die Neuromedizin unersetzlich um das komplexe Organ Gehirn immer besser zu verstehen. Sie bringt Synergien, führt zu neuen Behandlungsansätzen und verbessert die Qualität der Behandlung.

Ein Schwerpunkt der Neurowoche war die Altersmedizin. Professor Martin Grond, Erster Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN): Der Kongress mit seinen vielen geriatrischen Programmpunkten hat gezeigt, dass die Neurologie ein sehr hohes wissenschaftliches Niveau aufweist und bei der Behandlung alter Patienten mit ihren zahlreichen neurologischen Erkrankungen schon gut aufgestellt ist. Allein zwischen 2007 und 2012 stiegen die Fallzahlen in neurologischen Kliniken um 25 Prozent, die Zahl der neurologischen Fachärzte aber sogar um 31 Prozent. Die Neurologie ist mit einem jährlichen Wachstum von 6 Prozent das anteilig am stärksten wachsende medizinische Fach.
Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie ist Generalveranstalter der Neurowoche und organisierte diesen Kongress erstmals mit einem eigenen Team unter dem Dach der im Jahr 2013 gegründeten DGN Dienstleistungsgesellschaft mbH.

Über die Neurowoche

Die Neurowoche, der größte interdisziplinäre Kongress der deutschsprachigen klinischen Neuromedizin, fand vom 15. bis 19. September 2014 in München statt. Unter dem Motto "Köpfe Impulse Potenziale" tauschten sich rund 7000 Experten für Gehirn und Nerven über die medizinischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen in der Neuromedizin aus. Veranstalter ist die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN). Beteiligt an der Neurowoche sind die Gesellschaft für Neuropädiatrie (GNP), die Deutsche Gesellschaft für Neuropathologie und Neuroanatomie (DGNN) mit ihren Jahrestagungen sowie die Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR) und die Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC).

http://www.neurowoche2014.org

Pressestelle der Deutschen Gesellschaft für Neurologie
c/o albertZWEI media GmbH, Englmannstr. 2, 81673 München
Tel.: +49 (0)89-46148622, E-Mail: presse@dgn.org

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN)
sieht sich als medizinische Fachgesellschaft in der gesellschaftlichen Verantwortung, mit ihren mehr als 7500 Mitgliedern die Qualität der neurologischen Krankenversorgung in Deutschland zu sichern. Dafür fördert die DGN Wissenschaft und Forschung sowie Lehre, Fort- und Weiterbildung in der Neurologie. Sie beteiligt sich an der gesundheitspolitischen Diskussion. Die DGN wurde im Jahr 1907 in Dresden gegründet. Sitz der Geschäftsstelle ist seit 2008 Berlin. http://www.dgn.org


1. Vorsitzender: Prof. Dr. med. Martin Grond
2. Vorsitzender: Prof. Dr. med. Wolfgang H. Oertel
3. Vorsitzender: Prof. Dr. med. Ralf Gold
Geschäftsführer: Dr. rer. nat. Thomas Thiekötter

Geschäftsstelle
Reinhardtstr. 27 C, 10117 Berlin, Tel.: +49 (0)30 531 43 79 30, E-Mail: info@dgn.org Anhang
Pressemitteilung: Ende der Neurowoche
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