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40 Jahre Duale Hochschule Baden-Württemberg

23.09.2014 - (idw) Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer hat das duale Studienmodell bei der Festveranstaltung DHBW verbindet - 40 Jahre Duales Studium am Dienstag (23. September) in Mannheim als Erfolgsmodell der baden-württembergischen und deutschen Hochschullandschaft bezeichnet: Wir feiern heute 40 Jahre glänzende Entwicklung eines Modells, das sich außerordentlich großer Wertschätzung bei Studierenden, Unternehmen und Sozialeinrichtungen erfreut. Was sich seit 1974 aus damals zwei Berufsakademiestandorten mit einigen wenigen Studierenden in atemberaubender Dynamik entwickelt hat, ist absolut beeindruckend.

Gemeinsam mit Vertretern aus Hochschulen, der Wirtschaft, der Politik und Zeitzeugen der ersten Stunde, aber auch mit vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der DHBW hielt die Ministerin Rückblick auf die Anfänge der Berufsakademie, die zunächst als Modellversuch an den Standorten Stuttgart und Mannheim ihren Betrieb aufnahm. Initiatoren aus Wirtschaft und Politik hatten sich zum Ziel gesetzt, mit der Berufsakademie eine wirtschaftsnahe Alternative zum klassischen Studium zu schaffen. Unternehmen sollten die Möglichkeit bekommen, Nachwuchskräfte auf Hochschulniveau und praxisnah auf die eigenen Anforderungen ausgerichtet qualifizieren zu können.
Damals sei der Grundstein gelegt worden für eine Entwicklung, die die ganze Hochschullandschaft bereichert habe. Die DHBW gelte heute als Vorzeigeeinrichtung: Nirgendwo sonst in Deutschland hat sich das duale Hochschulmodell so erfolgreich etabliert wie in Baden-Württemberg, so Bauer. Auch überregional und im Ausland sei der duale Studien- und Hochschultyp nachgefragt.

Die DHBW sei inzwischen auch aus Sicht des Wissenschaftsrates eine Referenzeinrichtung für grundständige duale Studienangebote, und sei heute mit rd. 34.000 Studierenden an neun Standorten und zwei Campus sowie über 9.000 Dualen Partnern die größte Hochschule des Landes, die zudem gut ein Drittel aller bundesweit Studierenden in dualen Studiengängen stelle.

Bei ihren Studierenden und den Unternehmen stehe das duale Studium hoch im Kurs. Der Präsident der DHBW, Prof. Reinhold R. Geilsdörfer, verwies auf die aktuell vom Statistischen Landesamt veröffentlichte erste landesweite Absolventenbefragung der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Die Studie belegt eine sehr hohe Zufriedenheit unserer Absolventinnen und Absolventen; 96 Prozent würden sich erneut für ein duales Studium bei uns entscheiden, so Prof. Geilsdörfer. Wie passgenau unser praxisintegrierendes Erfolgsmodell auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes abgestimmt ist, zeigt sich auch daran, dass sich kurz nach Studienabschluss bereits 83 Prozent in einem Arbeitsverhältnis befinden.

Für die DHBW gehe es nun darum, die Qualität ihrer praxisintegrierenden Kooperation von Hochschule und Wirtschaft erfolgreich weiterzuentwickeln, betonte die Ministerin. Dies gelte auch für das neue, berufsbegleitende, duale Masterangebot der DHBW. Die Qualitätssicherung müsse dabei weiterhin oberste Priorität haben.

Ziel der Landesregierung sei es, die erfolgreiche Entwicklung der DHBW für die nächsten Jahre auch finanziell abzusichern. Ich bin überzeugt, dass wir bei den derzeitigen Verhandlungen zum Hochschulfinanzierungsvertrag 2015-2020 auch für die DHBW gute und tragfähige Lösungen finden werden, so Theresia Bauer. Anhang
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