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Krisen und Verteilung - internationale Konferenz am 29./30. September in Berlin

23.09.2014 - (idw) Freie Universität Berlin

Wie hat die Finanzkrise die Vermögens- und Einkommensverteilung verändert? Was ist unter einer gerechten Entlohnung von Bankern zu verstehen? Welche verteilungspolitischen Folgen hat die Austeritätspolitik in den Krisenländern? Die Frage der Verteilungseffekte nach der Wirtschaftskrise von 2007 und 2008 steht im Mittelpunkt einer Konferenz am 29. und 30. September an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Bei der Tagung "Crises and the Distribution" unternehmen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt eine Bestandsaufnahme der Verteilungsgerechtigkeit zwischen armen und reichen Ländern sowie zwischen gesellschaftlichen Gruppen und sie untersuchen die Handlungsmöglichkeiten von Politikerinnen und Politikern sowie staatlichen Akteuren. Organisiert wird die Konferenz vom Institut für Volkswirtschaftslehre der Freien Universität Berlin und dem am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung angesiedelten Sozio-oekonomischen Panel (SOEP). Unterstützt wird die Tagung von der Hans-Böckler-Stiftung und dem Promotionskolleg "Steuern- und Sozialpolitik bei wachsender Ungleichheit".

Die Finanzkrise der Jahre 2007 und 2008 löste die erste Rezession in der Weltwirtschaft seit Ende des Zweiten Weltkrieges aus. Diese führte zu einer Senkung des durchschnittlichen Lebensstandards. Darüber hinaus veränderte sich die Verteilung der Einkommen und Vermögen. Auf der Konferenz präsentieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt ihre Forschungsergebnisse zum Thema "Krisen und Verteilung".

Ort und Zeit
Montag, 29. September (Beginn: 9 Uhr) und Dienstag, 30. September
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Jägerstraße, 22/23, 10117 Berlin

Hauptredner
Anders Björklund (Swedish Institute for Social Research, Stockholm University): Intergenerational Mobility, Intergenerational Effects, the Role of Family Background and Equality of Opportunity: a Comparison of Four Approaches (Generationsübergreifende Mobilität und -Effekte, die Rolle des familiären Hintergrunds und Chancengleichheit: ein Vergleich von vier Ansätzen)
Martin Hellwig (Max Planck Institute for Research on Collective Goods, Bonn University): Do Bank(er)s Earn too Much? (Verdienen Banken(r) zu viel?)

Im Internet
https://sites.google.com/site/crisesanddistribution/

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist für Journalistinnen und Journalisten kostenlos. Wir bitten um Registrierung bei der Veranstaltung.

Kontakt
Prof. Dr. Carsten Schröder (Freie Universität Berlin und DIW/SOEP), E-Mail: inequality@wiwiss.fu-berlin.de
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