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Bundesweit erste Beratungsplattform für Senioren und Seniorinnen geht am 1. Oktober online

29.09.2014 - (idw) HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen

Beirat gegründet / Testphase bis Mai 2015 Die bundesweit erste regionale Online-Beratungsplattform für Seniorinnen und Senioren wird am 1. Oktober in Hildesheim freigeschaltet. Dabei handelt es sich um ein durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Projekt, das jetzt modellhaft in der Region Hildesheim getestet wird.

Unter dem Titel SooBa, das ist die Abkürzung für Für Seniorinnen und Senioren on- und offline Beratungsangebot arrangieren, haben Expertinnen der HAWK unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrike Marotzki gemeinsam mit Seniorinnen und Senioren sowie Beraterinnen und Beratern das Konzept für die Beratungsplattform entwickelt. Unterdessen wurde sogar ein Projektbeirat aus dem Kreis der Seniorinnen und Senioren ins Leben gerufen.

Über die Plattform bekommen Seniorinnen und Senioren oder auch ihre Angehörigen Antworten auf Fragen nach Pflege, Finanzen und Leistungen, Ehrenämtern, Freizeit und vielem mehr bei diesem Pilotprojekt sind dies eben alles Informationen direkt aus der Region Hildesheim. Über die Startseite können sich Interessierte anmelden und über einen gesicherten Zugang ihre Frage per Formular an einen Experten oder eine Expertin senden. Eine Antwort kommt innerhalb von 36 Stunden, so ist der Plan.

Die erste Pilotversion ist jetzt im Juli 2014 von 30 Seniorinnen und Senioren getestet und nach deren Rückmeldungen erneut überarbeitet worden. Im Oktober wird die Plattform nun der breiten Öffentlichkeit unter der Internetadresse www.senioren-beratungsnetz-hildesheim.de zur Verfügung gestellt und in den kommenden Monaten bewertet werden.

Ab Mai 2015 sollen die Erfahrungen dann weitergehend ausgewertet und zusammengefasst werden. Die Plattform kann bis zum Ende des Forschungsprojektes im August 2015 weiter genutzt werden. Für die anschließende Fortführung müsste jedoch ein Träger gefunden werden. Deshalb ist das SooBa- Forschungsteam auch auf der Suche nach einer Institution, die diese Plattform nach dem Ende des Forschungsprojektes übernehmen könnte.

Von Anfang an waren Seniorinnen und Senioren und Beraterinnen und Berater der Region Hildesheim in die Entstehung und Entwicklung der Plattform eingebunden. Sie haben sowohl die Wahl der Themen, die Wortwahl als auch die Gestaltung der Plattform maßgeblich mitbestimmt. So ist beispielweise die Interface-Gestaltung nur mit wenigen Bildern versehen, weil dieses so gewünscht wurde. Es sollte wenig Ablenkendes auf der Beratungsplattform geben. Auf Wunsch der Seniorinnen und Senioren gibt es aber Fotos der Online-Beraterinnen und Berater sowie eine sehr übersichtliche Menüführung. Auch die Schriftgröße und der Kontrast wurden wunschgemäß umgesetzt.

Auch die Beraterinnen und Berater haben ihre Erfahrungen eingebracht, sich im Laufe der Projektlaufzeit institutionsübergreifend mehr und mehr vernetzt und werden für die echte Online-Beratung in virtuellen Teams zusammenarbeiten.

Die Beteiligung und das Ausprobieren der Beratungsplattform durch ältere Menschen ist in der Erprobungsphase bis Mai 2015 sehr wichtig, weil das Beratungsnetz in dieser Zeit bewertet und angepasst wird. Auch die Rückmeldung durch die Berater/innen in dieser Erprobungsphase ist außerordentlich wichtig, um die Arbeitsweise und die Strukturen des Beratungsnetzes zu etablieren und für andere Regionen übertragbar und nutzbar zu machen. Weitere Informationen:http://www.hawk-hhg.dehttp://www.hawk-hhg.de/sozialearbeitundgesundheit/187032.phphttp://www.senioren-beratungsnetz-hildesheim.de

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