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Niedersächsische Forschung hautnah LZH, IPH und DIK beim Fest zum Tag der deutschen Einheit

29.09.2014 - (idw) Laser Zentrum Hannover e.V.

Wenn Niedersachsen am 2. und 3. Oktober die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit ausrichtet, steht beim Bürgerfest auch die niedersächsische Wissenschaft im Fokus: Die drei hannoverschen Forschungsinstitute Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH), Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH (IPH) und das Deutsche Institut für Kautschuktechnologie e.V. (DIK) stellen am Stand 104 auf der Niedersachsenmeile ausgewählte Projekte vor. Unter dem Motto Impulse für die Wirtschaft: Forschung und Entwicklung von LZH, IPH, DIK können sich die Besucher von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Institute aktuelle Forschungshighlights und interessante Phänomene erklären lassen.

Werkzeug Laser: 3D-Druck und Leichtbau
Wie intelligente Implantate aus dem Nichts entstehen, erklärt das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) anhand eines 3D-Druckers: Schicht für Schicht entstehen mit dem Verfahren komplexe Bauteile. Mit dem laserbasierten Verfahren lassen sich Implantate herstellen, die sich an den Körper anpassen oder von diesem abgebaut werden. Darüber hinaus zeigt das LZH die Vorteile der berührungslosen Laserbearbeitung von Carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) für Leichtbau-Autos und Flugzeuge. Schneiden, Schweißen und Abtragen werden an dem Leichtbauwerkstoff der Zukunft demonstriert.

Windrad-Montage ohne Kran
Wie sich Rotorblätter von Offshore-Windanlagen in Zukunft ganz einfach anbringen lassen, zeigt das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH). Es hat eine Montagehilfe entwickelt, die das Rotorblatt festhält und damit am Mast der Windanlage nach oben fährt. Das ist deutlich sicherer als die bisher übliche Montage per Kran denn am Kran schwingen die schweren Bauteile hin und her, und bei zu starkem Wind auf hoher See muss die Montage sogar unterbrochen werden. Das neu entwickelte Greifer-System hat das Rotorblatt dagegen fest im Griff und funktioniert bei fast jedem Wetter.

Erstaunliches Gummi
Warum sich ein Gummiband aus Naturkautschuk beim Auseinanderziehen erwärmt und wieder abkühlt, sobald man es loslässt, erklärt das Deutsche Institut für Kautschuktechnologie (DIK). Mithilfe einer Wärmebildkamera können die Besucher beobachten, wo die Hitze entsteht und wie sie wieder verschwindet. Zudem führen die Wissenschaftler ein paradoxes Phänomen vor: Hängt man zunächst ein Gewicht an das Gummiband und erwärmt es anschließend, wird es nicht etwa länger, sondern zieht sich zusammen und hebt das Gewicht an. Warum das so ist? Auch das erklärt das DIK den Besuchern beim Bürgerfest zum Tag der deutschen Einheit. Weitere Informationen:http://www.lzh.de/de/publikationen/pressemitteilungen/2014/niedersaechsische-for... - Pressemitteilung auf der Seite des LZH mit weiterem Bildmaterial
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