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Selbstständigkeit als Perspektive: 130 Schülerinnen und Schüler lernten alles über Existenzgründung

30.09.2014 - (idw) Hochschule Harz, Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH)

Wie wichtig Nachwuchsunternehmer für die Region sind, wurde bereits bei der Eröffnung der 14. ego.-Sommerakademie am Freitag, dem 12. September 2014, im Wernigeröder AudiMax deutlich. Rund 130 Jugendliche aus allen Teilen des Bundeslandes waren auf den Campus geströmt und wurden von Staatssekretärin Dr. Tamara Zieschang begrüßt. Sie haben an diesem Wochenende die Chance sich zu fragen, ob Unternehmertum etwas für Sie ist, ob Sie Ihr eigener Chef sein wollen und wo es beruflich hingehen könnte. Sie werden viel über Existenzgründung lernen und ebenso spannende wie erlebnisreiche Tage verbringen. Wer weiß, vielleicht ist einer von Ihnen der nächste Marc Zuckerberg?, so die Vertreterin des Ministeriums für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt.

Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann freute sich über die interessierten Teilnehmer, die kurz nach Schuljahresbeginn Begeisterung für Wissenserweiterung außerhalb des Klassenzimmers zeigten: Das ego.-Projektteam war im Juni und Juli in ganz Sachsen-Anhalt unterwegs, um die Besten und Motiviertesten - also Sie - zur Sommerakademie einzuladen. Dabei wurden 7.792 Kilometer zurückgelegt und 1.079 Schülerinnen und Schüler an 33 Berufsbildenden Schulen und Gymnasien besucht, so der Hochschulleiter, der gleichzeitig stolz betonte, dass diese beeindruckenden Zahlen den absoluten Rekord in der 14-jährigen Geschichte der ego.-Sommerakademie darstellen.

Gleich im Anschluss warteten die ersten Workshops auf die jungen Gäste, die sich vorab auf Veranstaltungen aus den Bereichen Planspiel, Konzeption und Strategie, Recht und Finanzierung, Marketing, Soft Skills sowie Existenzgründung in der Praxis festgelegt hatten. Beendet wurde der erste von drei Sommerakademie-Tagen durch eine Stadtrallye und ein gemütliches gemeinsames Abendessen.

Samstag, der 13. September, bot neben einem aktiven Start in den Tag eine Diskussionsrunde, in der mit drei Unternehmern unter dem Titel Eigene Ideen, eigene Ziele, eigenes Unternehmen zu jung für die Selbstständigkeit debattiert wurde. Der Potsdamer Arne Tempel (24), der mit der Akurita UG Unterstützung beim Kampf gegen Depressionen anbietet, Phillipp Müller (27), der in der Landeshauptstadt mit seiner Firma Motion Drive Luxusautos vermietet, und Christian Busch (32), Inhaber und Geschäftsführer von Busch Hydraulik, kamen nicht nur aufgrund ihres Alters sehr gut an. Auf Augenhöhe gaben sie einen authentischen Einblick in die Herausforderungen, denen junge Existenzgründer begegnen. Obwohl auch Schwierigkeiten nicht verschwiegen wurden und insbesondere der immense Arbeitsumfang als eigner Chef für Erstaunen sorgte, konnten die drei für ihr Lebens- und Karrierekonzept begeistern und Mut machen, eigene Wege zu gehen.

Nach einer weiteren Workshop-Runde stellten die angehenden Unternehmer ihr neugewonnenes Wissen beim ego.-Quiz unter Beweis und machten sich anschließend bereit für das Abendessen mit buntem Spiel- und Spaßprogramm. Am Sonntag, dem 14. September, fand das Existenzgründer-Wissens-Wochenende mit der ego.-Unternehmerrallye und der Siegerehrung seinen krönenden Abschluss.

Die jungen Teilnehmer zeigten sich begeistert. Joscha Wissing war ohne große Erwartungen angereist. Ich hätte nicht gedacht, dass es so cool wird, meinte der 17-Jährige. Besonders die bunte Mischung der Teilnehmer, die große Vielfalt der Workshops und die Abendveranstaltung kamen gut an. Ich habe jetzt eine realistische Einschätzung, was alles zur Existenzgründung gehört, meinte der Quedlinburger. Ulrike Janssen hat sich bereits über das Projekt futurego mit Selbstständigkeit auseinandergesetzt. Die Podiumsdiskussion hat gezeigt, dass Existenzgründung kein vorgefertigter Weg ist, es gibt viele Optionen. Das Wochenende war für mich interessant, abwechslungsreich, breit gefächert und dennoch individuell gestaltbar, so die 17-jährige Wernigeröderin. Melvin Silber aus Weißenfels war besonders vom Campus der Hochschule Harz und der Möglichkeit des Netzwerkens beeindruckt: Ich habe viele tolle Leute aus Sachsen-Anhalt kennen gelernt, so der 21-Jährige. Ob die Selbstständigkeit eine Option für ihn ist, weiß der Fachabiturient noch nicht, aber er wurde bereits gefragt, ob er sich die Gründung einer Schülerfirma vorstellen könnte. Das nötige Wissen und die Kontakte bringt er nun auf jeden Fall mit.


Die ego.- Existenzgründungsoffensive ist eine Initiative des Ministeriums für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, um das Gründungsgeschehen weiter zu beleben. Das Projekt wird aus dem Operationellen Programm des Europäischen Sozialfonds (ESF) und durch das Land Sachsen-Anhalt kofinanziert. Weitere Informationen:http://www.hs-harz.de
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