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Neustart des Bucerius Master of Law and Business (LL.M./MLB)

06.10.2014 - (idw) Bucerius Law School, Hochschule für Rechtswissenschaft gGmbH

Die Bucerius Law School bietet ab diesem Jahr ihr Master of Law and Business-Programm mit dem zusätzlichen international anerkannten akademischen Grad eines Master of Laws (LL.M.) an. Sie setzt das 2006 gemeinsam mit der WHU Otto Beisheim School of Management begonnene Programm nun in eigener Regie und mit einem runderneuerten Curriculum fort, das sich noch stärker der Verzahnung juristischer und betriebswirtschaftlicher Inhalte widmet. Der US-Amerikaner Prof. Clifford Larsen hat als Dekan des Masterprogramms die Gesamtleitung inne und ist für die juristischen Inhalte zuständig. Als Vize-Dekan und verantwortlich für die Business-Inhalte hat die Bucerius Law School Prof. Dr. Ulrich Steger gewonnen. Steger leitete von 1995 bis 2008 am International Institute for Management Development (IMD) in Lausanne/Schweiz die Top-Management-Programme für globale Unternehmen und das Board-Programm und war dort außerdem Inhaber des Lehrstuhls für Umwelt und Gesellschaft. 1984 bis 1987 war Steger Wirtschaftsminister in Hessen. Steger gehört seit über 30 Jahren Aufsichtsräten in verschiedenen Ländern an, teilweise als deren Vorsitzender. Seine zahlreichen Veröffentlichungen sind in 17 Sprachen erschienen.

Das weiterbildende Masterprogramm dauert ein Jahr, es ist komplett englischsprachig und akkreditiert durch die FIBAA mit dem Siegel des Akkreditierungsrats. Studenten mit einem ersten juristischen Abschluss können das Masterprogramm nun entweder mit dem Master of Law and Business (MLB) oder mit dem Master of Laws (LL.M.) abschließen. Studenten mit einem ersten Abschluss in Betriebswirtschaftslehre schließen das Programm nach wie vor mit dem MLB ab. Das Studium qualifiziert für einen breiten Tätigkeitsbereich, vor allem an den Schnittstellen zwischen Wirtschaft und Recht und gilt mit den vermittelten Schlüsselkompetenzen als ausgesprochen zukunftsfähig und innovativ so gingen aus dem Programm auch zahlreiche Start-ups hervor. Um das Programm zudem als Alternative zu den konventionellen Abschlüssen MBA oder LL.M. zu profilieren, wurden seine drei Kerncharakteristika Internationalität, Interdisziplinarität und interaktives Lernen verstärkt und neu ausgestaltet:

- Internationalität:
Zielgruppe des Programms sind hochqualifizierte Juristen und Betriebswirte aus aller Welt, die einen überdurchschnittlichen Abschluss einer renommierten Hochschule mitbringen. Dies ermöglicht einen international classroom, der das Verständnis für fremde Kulturen und interkulturelles Arbeiten fördert. Dies schlägt sich auch inhaltlich im Programm nieder: Rechtsvergleichende Übungen, kulturell geprägte Organisationsstrukturen, internationale Mergers and Acquisitions, internationale Schiedsgerichtsverfahren die Studenten des Bucerius-Masterprogramms lernen, die vernetzte Welt und ihre dichten, komplexen Interaktionen zu verstehen und damit zu agieren. Die Lehrenden zeichnen sich ebenfalls durch einen hohen Grad an Internationalität aus: Die Dozenten kommen, neben hochschuleigenen Dozenten, von bekannten Hochschulen weltweit und aus der betriebswirtschaftlichen und juristischen Praxis.

- Interdisziplinarität:
Die Masterstudenten befassen sich in erster Linie mit dem Recht in seinen kommerziellen und internationalen Dimensionen sowie mit Management. Sie erarbeiten im Programm die Verbindungslinien zwischen Recht und Management mit dem Ziel, ein integriertes und gemeinsames Problemverständnis und entsprechende Lösungsstrategien zu entwickeln. Dies ist eine wichtige Voraussetzung zum späteren Führen von interdisziplinären Teams. Angrenzende Fächer wie Verhandlungs- und Führungspsychologie, Politikwissenschaft zum Verständnis von verschiedenen politischen und kommerziellen Institutionen oder auch Ethik/Philosophie runden das Programm ab.

- Interaktives Lernen:
Die Wissensvermittlung geschieht auf mehreren Ebenen in verschiedenen didaktischen Formaten: Interdisziplinäre Fallstudien, Unterricht in kleinen Gruppen, eigenständige wissenschaftliche und praktische Leistungen und Forschung oder Präsentationen und Verhandlungssimulationen in Moot Courts.

Die Hauptmodule des einjährigen Programms orientieren sich inhaltlich am Lebenszyklus eines Unternehmens. Von der Unternehmensgründung und -finanzierung geht es weiter zur Unternehmensentwicklung und schließlich zur Internationalisierung eines Unternehmens. Es folgen Wahlmodule, ein Praktikum sowie Verhandlungsführung und Vertragsrecht. Diese einmalige Programmstruktur macht das Programm besonders interessant für spätere Start-Up-Unternehmer.

Die Studiengebühren betragen 22.000,- Euro, es stehe Finanzierungsmöglichkeiten und Stipendien zur Verfügung. Nächster Bewerbungsschluss für das Masterprogramm ist der 31. März 2015, Studienbeginn ist Mitte August 2015. Website: http://master.law-school.de

Prof. Clifford Larsen und Prof. Dr. Ulrich Steger stehen für Interviews, zum Masterprogramm oder auch als Experten zu einschlägigen Themen, zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an die Pressestelle der Bucerius Law School. Weitere Informationen:http://master.law-school.de
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