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TU Berlin mit deutlich mehr Studienanfängern

09.10.2014 - (idw) Technische Universität Berlin

Hoher Zuwachs in zulassungsfreien Fächern 40 Prozent mehr als im Vorjahr Die TU Berlin zeigt sich auch zum Wintersemester 2014/15 attraktiv für Studieninteressierte aus aller Welt. Rund 6.800 neue Studierende werden ihr Studium in einem der mehr als 110 Bachelor- und Masterstudiengänge aufnehmen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger damit um rund 18 Prozent erhöht.

Mehr Studienplätze und mehr NC-freie Fächer
Um mehr jungen Menschen das Studium ihres Wunschfaches zu ermöglichen, wurde die Zahl der Studienplätze im 1. Fachsemester in den zulassungsbeschränkten Studiengängen deutlich erhöht um 13 Prozent von 2.175 auf 2.463.
Zudem hat die TU Berlin die Zahl der zulassungsfreien Bachelorstudiengänge zu diesem Wintersemester stark ausgeweitet. Insgesamt bietet sie aktuell 14 grundständige Studiengänge ohne Zulassungsbeschränkung an (www.tu-berlin.de/?75396), in die sich rund 2.000 neue Studierende eingeschrieben haben. Damit stieg deren Zahl um 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Unsere Maßnahmen zur Öffnung der Universität haben sich in vollem Umfang bewährt. Mir ist es sehr wichtig, dass wir so viele Studienmöglichkeiten für junge Leute anbieten, wie es möglich und sinnvoll ist. Das ist ein hohes Gut. Mit unserem Orientierungsstudium MINTgrün gehen wir ebenfalls einen Weg, Studierwilligen den Einstieg in die Universitätswelt zu erleichtern. Wir werden die Öffnung der Universität weiter verfolgen. Das gestiegene Interesse an unserem Studienangebot bekräftigt uns darin, kommentiert TU-Präsident Prof. Dr. Christian Thomsen die neuen Studierendenzahlen.


Hohe Attraktivität: Orientierungsstudium MINTgrün
Studieninteressierten für MINT-Fächer, die noch nicht genau wissen, welcher Studiengang für sie der richtige ist, bietet die TU Berlin mit ihrem Orientierungsstudium MINTgrün die Möglichkeit, zwei Semester lang ver-schiedene Fächer kennenzulernen und sich erst im Anschluss für einen Studiengang zu entscheiden. Zum Wintersemester 2014/15 nehmen rund 320 Studienanfängerinnen und -anfänger diese Möglichkeit wahr, mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Weitere Informationen zu MINTgrün sind unter www.mintgruen.tu-berlin.de abrufbar.

NC-Studiengänge: Architektur und Wirtschaftsingenieurwesen sehr beliebt
Für die grundständigen zulassungsbeschränkten Bachelorstudiengänge lagen zum Wintersemester 2014/15 für das 1. Fachsemester rund 11.600 Bewerbungen auf 2.463 Studienplätze vor. Die beliebtesten Fächer waren relativ betrachtet (Bewerbungen im Verhältnis zu Studienplätzen): Nachhaltiges Management, Kultur und Technik/Sprache und Kommunikation, Ökologie und Umweltplanung sowie Stadt- und Regionalplanung. Die meisten Bewerbungen absolut lagen für die Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen, Architektur und Maschinenbau vor.
Die Zulassungen im Hauptverfahren wurden plangerecht bis zum 18.8.2014 ausgesprochen. Damit konnte die TU Berlin wie in den Vorjahren die Vereinbarungen der sogenannten Initiative koordinierter Bescheidversand erfüllen, abgestimmt im Verbund von 25 Hochschulen in einem abgesprochenen Zeitfenster zuzulassen, um den Studienbewerberinnen und -bewerber die Annahmeentscheidung zu erleichtern und die Studienplätze zügig zu besetzen.

Auch hat sich die Teilnahme der TU Berlin am Dialogorientierten Serviceverfahren zur Vergabe von Studienplätzen (DoSV) der Stiftung für Hochschulzulassung im dritten Durchgang des sogenannten Maschinenbau- und Chemie-Clusters erneut bewährt. In den fünf teilnehmenden Studiengängen (Chemieingenieurwesen, Maschinenbau, Physikalische Ingenieurwissenschaft, Verkehrswesen und Werkstoffwissenschaften) konnten die Studienplätze bereits zum 10.9.2014 besetzt werden. Die TU Berlin wird ihre Teilnahme am DoSV daher ausbauen und zum Sommersemester 2015 die Studienplätze in allen zulassungsbeschränkten Studiengängen hierüber vergeben.

Für die zulassungsbeschränkten Masterstudiengänge lagen für 1.342 Studienplätze im 1. Fachsemester rund 2.900 Bewerbungen vor. Die beliebtesten Fächer waren relativ betrachtet (Bewerbungen im Verhältnis zu Studienplätzen): Innovation Management & Entrepreneurship, Kommunikation und Sprache/Medienwissenschaften sowie Environmental Policy and Planning. Die meisten Bewerbungen absolut lagen für die Studiengänge Architektur, Wirtschaftsingenieurwesen sowie Innovation Management & Entrepreneurship vor. Auch hier kommen noch die Bewerbungen für die zulassungsfreien Masterstudiengänge hinzu (www.tu-berlin.de/?7519).

An der TU Berlin kommen rund die Hälfte der Bewerberinnen und Bewerber um einen Studienplatz aus Berlin bzw. haben hier ihre Hochschulzugangsberechtigung erworben.

Die TU Berlin bleibt auch für beruflich Qualifizierte attraktiv, insgesamt lagen 73 Bewerbungen vor. Die Strategie der TU Berlin, mit ausführlichen Informationen sowie einem Vorbereitungskurs für beruflich Qualifizierte mehr Studieninteressenten ohne Abitur für ein Universitätsstudium zu gewinnen hat bestätigt, diesen Weg fortzusetzen. Weitere Informationen zum Studium ohne Abitur an der TU Berlin finden Sie unter: www.studienberatung.tu-berlin.de/ohneabitur.

Anziehungskraft für ausländische Interessierte deutlich gestiegen
Der Fokus der TU Berlin auf eine nachhaltige Internationalisierung zeigt sich auch an der Zunahme internationaler Bewerberinnen und Bewerber. So hat deren Zahl in den Bachelorstudiengängen um rund 35 Prozent zugenommen. Der bereits sehr hohe Anteil internationaler Bewerberinnen und Bewerber für Masterstudiengänge konnte noch einmal um rund zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr von 700 auf 780 gesteigert werden.

In den Bachelorstudiengängen begrüßt die TU Berlin insgesamt rund 920 neue Studierende aus dem Ausland, das heißt zwölf Prozent der Studienanfängerinnen und -anfänger. Besonders groß ist ihr Anteil in den Fä-chern Architektur, Geotechnologie und Informationstechnik im Maschinenwesen. Die meisten Studienanfängerinnen und -anfänger kommen dabei aus der Türkei, aus Polen und Vietnam.
In den Masterstudiengängen stammen rund 440 Studienanfängerinnen und -anfänger aus dem Ausland (22 Prozent). Besonders groß ist ihr Anteil in den Fächern Geodesy and Geoinformation Science, Computational Neuroscience, Philosophie des Wissens und der Wissenschaft sowie Informatik. Die meisten Studienanfängerinnen und -anfänger stammen dabei aus der VR China, Afghanistan sowie Polen.

Im Rahmen von Hochschulpartnerschaften und ERASMUS-Kooperationen werden in diesem Wintersemester mehr als 430 internationale Austauschstudierende aus über 30 Ländern an der TU Berlin studieren. Die meisten kommen aus den Fächern Architektur, Wirtschaft und Management sowie Elektrotechnik. Für diese Zielgruppe stellt das International Office der TU Berlin ein spezielles Service-Angebot zur Verfügung, von der Wohnungssuche über die Vermittlung wissenschaftlicher Betreuerinnen und Betreuer sowie Sprachkursen bis hin zu kulturellen Veranstaltungen. Zur Unterstützung der Einführungsphase der internationalen Austauschstudierenden ist das sogenannte Buddy-Programm eingerichtet worden. Außerdem wird während des Semesters ein internationaler Stammtisch organisiert (nähere Informationen unter www.tu-berlin.de/international-office).


Zurzeit laufen zahlreiche Einführungsveranstaltungen für die neuen Studierenden. Informationen dazu unter: www.tu-berlin.de/?23193

Der zentrale Erstsemestertag findet am 16.10.2014 ab 16 Uhr im TU-Hauptgebäude statt: www.tu-berlin.de/?7811

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Stefanie Terp, Pressespreche-rin der TU Berlin, Tel.: 030/314-23922, E-Mail: steffi.terp@tu-berlin.de
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