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Prof. Dr. med. Sven Schiermeier auf den Lehrstuhl für Gynäkologie und Geburtshilfe berufen

10.10.2014 - (idw) Universität Witten/Herdecke

Chefarzt am Marien-Hospital Witten folgt auf seinen akademischen Lehrer Prof. Dr. Wolfgang Hatzmann Die Universität Witten/Herdecke hat Prof. Dr. med. Sven Schiermeier auf den Lehrstuhl für Gynäkologie und Geburtshilfe berufen. Der Chefarzt und langjährige leitende Oberarzt am Marien-Hospital Witten folgt damit seinem Vorgänger Prof. Dr. Wolfgang Hatzmann nach. Prof. Schiermeier hat an der Ruhr-Universität Bochum Medizin studiert und dort auch promoviert und habilitiert. In Witten hat er alle Stationen vom Arzt im Praktikum bis zum Chefarzt durchlaufen: Ich fühle mich hier sehr wohl und freue mich auch als Chefarzt meiner eigenen Geburtsstätte treu zu bleiben. Als gebürtiger Wittener und langjähriger Mitarbeiter in der Frauenklinik freue ich mich besonders, dass immer mehr werdende Eltern dem Team der Wittener Geburtshilfe vertrauen. Die modernen minimal-invasiven Operationsmethoden, die wir in unserer Frauenklinik anbieten können, sind weit über unsere Stadtgrenzen bekannt.

Er hat an der Universität Witten/Herdecke neben seiner Lehrtätigkeit auch an der Entwicklung neuer Prüfungsformen für Studierende mitgearbeitet, dem sogenannten OSCE-Test: Das ist eine Prüfung, in der Studierende mal nicht nur theoretisches Wissen zeigen müssen, sondern praktische Fähigkeiten als angehende Ärzte indem sie nämlich (Schein-)Patienten untersuchen müssen, wie später im Krankenhaus. Das halte ich für einen ganz wichtigen Bestandteil der Wittener Ausbildung, die an anderen Universitäten zu kurz kommt.

Neben seiner klinischen Arbeit erforscht Prof. Schiermeier neue Möglichkeiten, die Herztätigkeit von ungeborenen Kindern im Mutterleib zu überwachen. Das Ziel ist eine optimale Sicherheit für die ungeborenen Kinder zu garantieren, ohne die natürliche Faszination der Geburt zu verlieren. In der Vergangenheit und in aktuellen Forschungsprojekten untersucht er die aktuellsten Überwachungsverfahren für Mutter und Kind. Außerdem ist er spezialisiert auf schonende, minimal-invasive Operationen, die bei Myomen in der Gebärmutter sowie bei bestimmten Krebsarten zum Einsatz kommen. Als Mitglied in Leitlinienkommissionen der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe hilft er, die Standardvorgehensweisen bei der Anwendung der Kardiotokographie (CTG) während der Schwangerschaft und bei der Therapie der Eileiterschwangerschaften festzuschreiben.

Über Marien Hospital Witten:
Mitten in der St. Elisabeth Gruppe bietet das Marien Hospital Witten eine maximale Versorgung für jährlich rund 22.000 stationäre und 44.000 ambulante Patienten mit 362 Betten acht Abteilungen und einer Belegabteilung. Das Leistungsangebot reicht von der medizinischen Klinik, der Kardiologie, der Chirurgie, dem Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der St. Elisabeth Gruppe und der Gefäßchirurgie über die Frauenklinik, die Geburtshilfe sowie die Kinder- und Jugendmedizin bis zur Anästhesie-, Schmerz- und Intensivmedizin. Die besonderen Kompetenzen des Krankenhauses spiegeln sich auch in den zahlreichen Zentren wider: Brustzentrum, Darmkrebszentrum, Gynäkologisches Krebszentrum, Kontinenz- und Beckenbodenzentrum, Myomzentrum und Perinatalzentrum: www.marien-hospital-witten.de


Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1983 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.800 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.
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