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Professor Dr. Claus R. Bartram verabschiedet sich als Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg

10.10.2014 - (idw) Universitätsklinikum Heidelberg

Zum Ende seiner Amtszeit blickt Bartram auf das beste Jahr seit Bestehen der Fakultät zurück / Neuer Dekan ist Professor Dr. Wolfgang Herzog Mit einer Festveranstaltung am 10. Oktober 2014 hat sich Professor Dr. Claus R. Bartram als Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg verabschiedet. Nach einem Jahrzehnt hat er das Amt offiziell zum 1. Oktober 2014 an Professor Dr. Wolfgang Herzog, Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik, übergeben. Der scheidende Dekan kann eine äußerst erfreuliche Bilanz ziehen: Die Medizinische Fakultät Heidelberg nimmt in Deutschland in Forschung und Lehre eine Spitzenposition ein und steht auch in internationalen Rankings auf vorderen Plätzen. Sein Amt als Geschäftsführender Direktor des Instituts für Humangenetik wird Bartram weiterführen.

Der Medizinstandort Heidelberg leuchtet international, weil sich Universitätsklinikum und Fakultät kongenial ergänzen und befruchten, ist die Aufsichtsratsvorsitzende des Universitätsklinikums Heidelberg, Ministerialdirektorin Dr. Simone Schwanitz, überzeugt und dankte Professor Bartram für seinen Einsatz als kreatives Scharnier zwischen beiden.

Professor Dr. Guido Adler, Leitender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Heidelberg, und Irmtraut Gürkan, Kaufmännische Direktorin und stellvertretende Vorstandsvorsitzende, brachten den tief empfundenen Dank für die jahrelange intensive und kooperative Zusammenarbeit von Fakultät und Klinikum zum Ausdruck: Das gemeinsame Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Dieses Ziel hatte Professor Bartram als Dekan immer fest im Blick.

Die Medizinische Fakultät Heidelberg ist fit für die Zukunft

Die Medizinische Fakultät Heidelberg ist fit für die Zukunft, brachte Prof. Dr. Bernhard Eitel, Rektor, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, das Ergebnis der Dekade Bartram auf den Punkt. So konnten im letzten Jahr mit rund 100 Millionen Euro so viele Drittmittel wie noch nie verbucht werden. Sechs Sonderforschungsbereiche in und mit der Medizinischen Fakultät sind ein Indiz für die Heidelberger Forschungsstärke und die gute Vernetzung vor allem mit den Naturwissenschaften. Zudem fördert das Bundesforschungsministerium hier gleich vier Zentren der Gesundheitsforschung und mit 71 geförderten Projekten im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm sind Fakultät und Klinikum auch international sichtbar.

Wichtig für diese Erfolge ist die fakultätsübergreifende Zusammenarbeit innerhalb der Universität und insbesondere mit den Großforschungseinrichtungen in Heidelberg. Sowohl mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum man denke beispielsweise an das NCT als auch mit dem Europäischen Molekularbiologischen Labor verbinden uns intensive und für alle Beteiligten vorteilhafte Kooperationen, erklärte Professor Bartram.

3.500 Medizinstudierende in Heidelberg

Neben dieser ausgewiesenen Forschungsorientierung ist die Medizinische Fakultät mit den Curricula HeiCuMed und HeiCuDent seit Jahren beispielgebend in der Ausbildung von angehenden Ärztinnen und Ärzten. Studierende werden fächerübergreifend und praxisnah in Kleingruppen an ihre späteren Aufgaben als Arzt sowie an wissenschaftliche Grundlagen herangeführt, sagte Alexander Bernhardt, Medizinstudent im 5. Semester, und dankte dem Dekan stellvertretend für die Medizinstudierenden Heidelbergs für seine großen Verdienste um die Lehre.

Auch in der Medizinerausbildung heißt es, immer wieder mit innovativen Konzepten weiter voranzugehen. Dazu gehört, die Wissenschaft als Grundlage der ärztlichen Tätigkeit noch stärker in der Ausbildung zu verankern und ein Prüfungsprogramm auf der Basis eines nationalen kompetenzbasierten Lernzielkatalogs Medizin zu entwickeln, blickte Bartram auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen. Unsere insgesamt 3.500 Studierenden darunter auch knapp 20 Prozent aus dem Ausland werden davon profitieren. Mit spezifischen Förderprogrammen wie dem MD/PhD-Programm und dem Physician Scientist-Programm fördert die Fakultät gezielt den wissenschaftlich interessierten medizinischen Nachwuchs. Und sie bietet speziell für Medizinerinnen auf allen Ebenen der akademischen Laufbahn passende Fördermöglichkeiten an.


Diese Erfolge wären nicht möglich ohne den großen Einsatz aller Beteiligten. Allen Berufsgruppen an Fakultät und Klinikum gilt daher für ihre dauerhafte Leistungsbereitschaft mein ganz persönlicher Dank.
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