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Enderlein und Pisani-Ferry erarbeiten deutsch-französisches Reformpapier

13.10.2014 - (idw) Hertie School of Governance

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Emmanuel Macron bitten Hertie School Professoren um Empfehlungen Henrik Enderlein und Jean Pisani-Ferry, beide Professoren an der Hertie School of Governance, sind von der deutschen und der französische Regierung gebeten worden, Vorschläge für Wirtschaftsreformen in beiden Ländern zu erarbeiten. Bis Mitte November sollen sie den Wirtschaftsministern Sigmar Gabriel und Emmanuel Macron eine Analyse vorlegen, die den Bedarf an Strukturreformen und an öffentlichen Investitionen in Deutschland und Frankreich identifiziert. Schließlich geht es auch um mögliche gemeinsame Initiativen beider Länder, um den Wachstumsmotor in Europa wieder anzuwerfen. Die beiden Ökonomen sollen Vorschläge und konkrete Handlungsempfehlungen für einen Zeithorizont bis 2017 aussprechen. Als die zwei größten Volkswirtschaften in Europa tragen Frankreich und Deutschland eine besondere Verantwortung für die rasche Erholung und die Rückkehr Europas auf den Wachstumspfad, heißt es zum Hintergrund der Initiative aus den beiden Ministerien.

Prof. Dr. Henrik Enderlein ist Vize-Dekan und Professor für politische Ökonomie an der Hertie School of Governance. Seit Januar 2014 ist er zudem Direktor des Jacques Delors Instituts Berlin, einer gemeinsamen Gründung der Hertie School und des Pariser Jacques Delors Instituts Notre Europe. Nach dem Studium der Politik- und Wirtschaftswissenschaften an der Sciences Po in Paris und der Columbia University in New York promovierte er am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln. Von 2001 bis 2003 war er als Ökonom bei der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt beschäftigt, ehe er 2003 Juniorprofessor für Wirtschaftswissenschaften an der Freien Universität Berlin wurde.

Prof. Jean Pisani-Ferry ist Generalbeauftragter für politische Planung der französischen Regierung und seit 2013 Professor für Ökonomie und Public Management an der Hertie School. Pisani-Ferry gehörte 2005 zu den Gründern des Brüsseler Think Tanks BRUEGEL. Seine Karriere umfasst Positionen am französischen Institut für internationale Wirtschaftsforschung, bei der Group of Economic Policy Analysis und der Europäischen Kommission. Er lehrte an der Universität Paris-Dauphine, Ecole Polytechnique und der Université libre de Bruxelles. Zuletzt erschien von ihm The Euro Crisis and its Aftermath (Oxford University Press, 2014).

Die Hertie School of Governance ist eine staatlich anerkannte, private Hochschule mit Sitz in Berlin. Ihr Ziel ist es, herausragend qualifizierte junge Menschen auf Führungsaufgaben im öffentlichen Bereich, in der Privatwirtschaft und der Zivilgesellschaft vorzubereiten. Mit interdisziplinärer Forschung will die Hertie School zudem die Diskussion über moderne Staatlichkeit voranbringen und den Austausch zwischen den Sektoren anregen. Die Hochschule wurde Ende 2003 von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung gegründet und wird seither maßgeblich von ihr getragen.

Pressekontakt: Regine Kreitz, Head of Communications, Tel.: 030 / 259 219 113, Fax: 030 / 259 219 444, E-Mail: pressoffice@hertie-school.org Weitere Informationen:http://www.hertie-school.org/de/media-events/hertie-school-press-room/pressemitt...
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