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Hengstberger-Symposium zur Krebsbekämpfung mit Ionenstrahltherapie

14.10.2014 - (idw) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Mit der Ionenstrahltherapie, einer hochgenauen Methode zur Krebsbehandlung, beschäftigt sich ein Hengstberger-Symposium im Internationalen Wissenschaftsforum der Universität Heidelberg. Zu der Veranstaltung, die vom 23. bis 25. Oktober 2014 stattfindet, werden rund 50 Wissenschaftler aus dem In- und Ausland erwartet. Aktuelle Forschungsergebnisse sollen vorgestellt und diskutiert werden, im Mittelpunkt stehen dabei Neuentwicklungen im Bereich der sogenannten Strahlungsdetektionstechniken. Pressemitteilung
Heidelberg, 14. Oktober 2014

Hengstberger-Symposium zur Krebsbekämpfung mit Ionenstrahltherapie
Im Mittelpunkt stehen Neuentwicklungen im Bereich der Strahlungsdetektionstechniken

Mit der Ionenstrahltherapie, einer hochgenauen Methode zur Krebsbehandlung, beschäftigt sich ein Hengstberger-Symposium im Internationalen Wissenschaftsforum der Universität Heidelberg. Zu der Veranstaltung, die vom 23. bis 25. Oktober 2014 stattfindet, werden rund 50 Wissenschaftler aus dem In- und Ausland erwartet. Aktuelle Forschungsergebnisse sollen vorgestellt und diskutiert werden, im Mittelpunkt stehen dabei Neuentwicklungen im Bereich der sogenannten Strahlungsdetektionstechniken. Organisiert wird das Symposium mit dem Titel Precision, Speed and Flexibility: New radiation detection concepts for ion beam radiotherapy von Dr. Mária Martiíková, die am Universitätsklinikum Heidelberg sowie am Deutschen Krebsforschungszentrum tätig ist.

Um das Potential der Ionenstrahltherapie zur Bekämpfung von Tumoren optimal ausnutzen zu können und zugleich gesundes Gewebe stärker zu schonen, ist die Entwicklung weiterer neuer Techniken und Messmethoden notwendig. Zu den momentan wichtigsten Themen gehören dabei die Bestimmung der Strahlreichweite im Gewebe, die Organbewegung während der Therapie sowie die biologische Wirkung der Strahlen, erläutert Dr. Martiíková. Derzeit lasse sich ein intensiver Fortschritt bei den Strahlungsdetektoren beobachten, der durch Experimente in der Hochenergiephysik und sogar in der Weltraumforschung angetrieben werde. Einige dieser neuen Technologien, so die Wissenschaftlerin, stellen mögliche Lösungsansätze für die Herausforderungen in der Ionenstrahltherapie dar. Die Tagung bringt Wissenschaftler unter anderem aus den Bereichen Medizinische Physik, Elektroingenieurwesen sowie der Strahlenonkologie, Strahlenbiologie und Strahlentherapie zusammen.

Mária Martiíková gehört zu den Hengstberger-Preisträgern 2013. Der Klaus-Georg und Sigrid Hengstberger-Preis wird jährlich an drei Nachwuchswissenschaftler oder Wissenschaftlerteams der Universität Heidelberg vergeben. Mit der Preissumme von jeweils 12.500 Euro erhalten junge Forscher die Möglichkeit, ein interdisziplinäres wissenschaftliches Symposium im Internationalen Wissenschaftsforum der Universität Heidelberg durchzuführen. Eine zusätzliche Förderung der Tagung von Dr. Martiíková erfolgt durch das Deutsche Krebsforschungszentrum.

Kontakt:
Dr. Mária Martiíková
Deutsches Krebsforschungszentrum
Telefon (06221) 42 2441
m.martisikova@dkfz.de

Kommunikation und Marketing
Pressestelle
Telefon (06221) 54-2311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de Weitere Informationen:http://www.dkfz.de/en/medphys/heavy_ion_therapy/symposium.html
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