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Krebs - der Weg zurück ins Leben

14.10.2014 - (idw) Universitätsklinikum Ulm

Einladung zum Informationstag
am Samstag, den 18. Oktober 2014, von 10 bis 12 Uhr

Studio Sparkasse Ulm Neue Mitte
Hans-und-Sophie-Scholl-Platz 2, 89073 Ulm Die Krebsbehandlung ist abgeschlossen, das normale Leben wartet. Viele Krebspatienten sind aber durch die Erkrankung auch weiterhin in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt, manche brauchen Zeit, die lebensverändernde Krankheit psychisch zu verarbeiten. Wie kann die Rückkehr ins Berufsleben gelingen? Droht nach dem Krebs die Armut? Darüber wollen Betroffene, Ärzte, Mitarbeiter von Sozialdiensten und Vertreter von Selbsthilfegruppen berichten und diskutieren. Betroffene, Angehörige und Interessierte sind zum Informationstag des Integrativen Tumorzentrums CCCU herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Über Krebs wird in der Öffentlichkeit viel gesprochen, über die Zeit danach weniger obwohl sie für die Betroffenen und ihre Angehörigen eine besondere zweite Herausforderung darstellt. Deswegen haben wir uns zusammen mit den Selbsthilfegruppen, die eng mit dem Tumorzentrum CCCU zusammenarbeiten, dieses Themas angenommen, sagt Prof. Dr. Jens Huober, der Sekretär des CCCU und Leiter der konservativen gynäkologischen Onkologie der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

Krebspatienten verschiedener Altersgruppen sind bei der Rückkehr in den Alltag unterschiedlichen psychosozialen Belastungen ausgesetzt. Eine junge Frau mit Kindern muss trotz eingeschränkter Leistungsfähigkeit ihre Familie versorgen, wieder Fuß in ihrem Beruf fassen. Ein älterer alleinstehender Patient droht nach langem Klinikaufenthalt zu Hause einsam zu werden. Welche Belastungen bestehen, und wie lassen sie sich überwinden? Darüber spricht am Informationstag Dr. Klaus Hönig, Leiter der Konsiliar- und Liaisonpsychosomatik/Psychoonkologie der Ulmer Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.

Für den Wiedereintritt in die Arbeitswelt nach langer Krankheit gibt es zwar in Deutschland Modelle, aber nicht immer ist es einfach, sie in den Anforderungen des Arbeitsalltags auch umzusetzen. Offenheit und Flexibilität sind auf allen Seiten gefragt. Welche Möglichkeiten es gibt und wie man sie am besten umsetzt, darüber informiert Dr. Christian Duncker, Chefarzt Hämotologie/Onkologie am Parksanatorium Aulendorf.
Droht nach dem Krebs die Armut? Je prekärer die wirtschaftliche Situation von Betroffenen vor einer Erkrankung ist, desto gefährdeter sind sie auch nach der Krankheitszeit. Über Probleme und Lösungsmöglichkeiten spricht Prof. Dr. Thomas Licht, Ärztlicher Direktor der BRK Schlossbergklinik Oberstaufen.

Im Anschluss an die Vorträge diskutieren Betroffene, Ärzte, Vertreter von Sozialdiensten und Selbsthilfegruppen die verschiedenen Themen und greifen Fragen aus dem Publikum auf.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie auf die Veranstaltung hinweisen würden. Gerne vermitteln wir Ihnen auch Gesprächspartner. Im Angang finden Sie das Programm.

Mit freundlichen Grüßen
Petra Schultze

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (SII)
Universitätsklinikum Ulm
Albert-Einstein-Allee 29
D- 89081 Ulm

Tel.: +49 - (0) 731 - 500.43.025
Fax.:+49 - (0) 731 - 500.43.026
Mail: petra.schultze@uniklinik-ulm.de
Internet: http://www.uniklinik-ulm.de Weitere Informationen:http://www.uniklinik-ulm.de/cccu Anhang
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