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Wege zur FH-Professorin Hochschule Koblenz bot Beratung durch erfahrene Professorinnen

20.10.2014 - (idw) Hochschule Koblenz - University of Applied Sciences

Über das Berufsbild einer FH-Professorin und die Wege zu einer Professur an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften konnten sich Interessierte am RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz in Remagen bei einer Veranstaltung informieren. Sechs Professorinnen verschiedenster Fachrichtungen berichteten über ihren ganz persönlichen Weg zur Professur und standen als Beraterinnen zur Verfügung. Zu den Referentinnen des Abends zählte Prof. Dr. Margot Körber-Weik, Initiatorin von Mentoring-Angeboten zur FH-Professur und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, die den anwesenden Akademikerinnen viel Mut machte: Bei jährlich etwa 500 Ausschreibungen und oft unter 20 Bewerbungen pro Stelle sind die Chancen auf eine FH-Professur hervorragend, wenn man die Anforderungen erfüllt. In ihrem sehr lebendigen Vortrag skizzierte die emeritierte Volkswirtschafts-Professorin Körber-Weik die Voraussetzungen, die für eine FH-Professur zu erfüllen sind, insbesondere Promotion oder künstlerische Auszeichnungen, mindestens fünfjährige Berufspraxis und pädagogische Eignung.

Dr. Tanja Meyer, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Gleichstellungsbüros und Koordinatorin des Post-Doktorandinnen Programms, stellte exemplarisch Angebote der Hochschule Koblenz und des Landes Rheinland Pfalz zur Unterstützung von Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur vor. Nina Mahrt, Mitarbeiterin des Interdisziplinären Promotionszentrums ergänzte dies um die Beratungsangebote der Universität Koblenz-Landau, u.a. im Rahmen des Projektes ZuGewinn.

Besonders interessant wurde es, als die anwesenden Professorinnen Barbara Kessler, Ulrike Kirchner, Margot Körber-Weik, Nicole Krautkrämer-Merkt, Magdalena Stülb und Gabriele Wernecke den Interessentinnen von ihren Werdegängen berichteten. Die wenigsten hatten von Anfang an geplant, Professorin zu werden. Doch ihre vielfältige Berufspraxis wie jahrelange Tätigkeiten als Selbständige, in Ingenieurbüros, in der Großindustrie, in der Unternehmensberatung, in der außeruniversitären Forschung gepaart mit einer wissenschaftlichen Qualifikation haben ihnen den Weg zur Professur geebnet. Allen ist zudem gemein, dass sie Freude an einer Tätigkeit haben, die Forschung, Anwendung und Lehre verbindet und die ihnen viel Gestaltungs- und persönlichen Entwicklungsspielraum bietet. Zudem ist es für einige auch sehr interessant, im Management der Hochschule mitzuwirken. Die meisten von ihnen haben auf unterschiedlichste Art und Weise dadurch Pionierfunktionen in den Strukturen der Hochschule inne, sei es als erste Professorin im Fachbereich, im Aufbau eines neuen Studiengangs oder in einer besonders innovativen fachlichen Kombination.

Je nach Stadium ihres Weges zur FH-Professur konnten die Teilnehmerinnen sich anschließend mit den Professorinnen und Beraterinnen in Kleingruppen mit Mentoring-Charakter austauschen. Hier war viel Platz für die persönlichen Fragen zu Berufsfeld und Arbeitsbedingungen über Berufungsvoraussetzungen und -verfahren bis zu Erfolgsstrategien und Förderprogrammen.

Wertvolle Tipps für Akademikerinnen, die eine FH-Professur anstreben, finden sich unter www.lakof-bw.de. Infos zum Post-Doktorandinnen- und weiteren Programmen der Hochschule Koblenz sind zudem im Internet abrufbar unter www.hs-koblenz.de/hochschule/karriere-soziales/gleichstellung/frauenkarrieren/. Weitere Informationen:http://www.lakof-bw.dehttp://www.hs-koblenz.de/hochschule/karriere-soziales/gleichstellung/frauenkarri...
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