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Die Nachkriegsordnungen in Südosteuropa im Vergleich

21.10.2014 - (idw) Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung

Der aktuelle HSFK-Report untersucht, welche Faktoren nach einem Bürgerkrieg die Chance für einen dauerhaften Frieden begünstigen und welche sie reduzieren. Zwischen 1990 und 2009 endeten fast 50 Bürgerkriege weltweit. Doch in rund drei Viertel der Fälle kam es danach zu weiteren Kriegen oder bewaffneten Konflikten. Die Nachkriegsordnungen in Kroatien, Bosnien und Herzegowina sowie Kosovo erwiesen sich dagegen als recht stabil. Thorsten Gromes bilanziert die südosteuropäischen Fälle und geht der Frage nach, welche Faktoren die Chance für einen dauerhaften Frieden begünstigten und welche sie reduzierten.

In HSFK-Report 4/2014 "Die Nachkriegsordnungen in Südosteuropa im regionalen und weltweiten Vergleich" identifiziert Thorsten Gromes die Kontextbedingungen und vergleicht sie mit quantitativen Studien zu Nachbürgerkriegsgesellschaften nach dem Zweiten Weltkrieg und kann so Hinweise darauf geben, welches Eingreifen der internationalen Gemeinschaft in Bürgerkriegsszenarien sinnvoll sein könnte.

Der HSFK-Report kann kostenlos als PDF heruntergeladen werden.

Die "HSFK-Reports" enthalten wissenschaftliche Analysen aktueller Probleme und Handlungsempfehlungen. Sie erscheinen rund zehnmal jährlich. Weitere Informationen:http://www.hsfk.de/fileadmin/downloads/report0414.pdf HSFK-Report 4/2014http://www.hsfk.de/HSFK-Reports HSFK-Reportshttp://www.hsfk.de/Publikationen Publikationen der HSFK
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