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"Originalitätsverdacht?" - Förderinitiative bietet Chancen für gewagte Forschung

24.10.2014 - (idw) VolkswagenStiftung

Neues Angebot der VolkswagenStiftung in den Geistes- und Kulturwissenschaften. Erster Stichtag: 12. Mai 2015 Wer besonders originelle Forschungsideen erkunden möchte, findet in Deutschland kaum Unterstützung: Vorhaben mit ungewissem Ausgang sind meist nicht beliebt. Mit einer neuen Initiative ermutigt die VolkswagenStiftung jetzt die Vertreterinnen und Vertreter der Geistes- und Kulturwissenschaften, überzeugende Ideen mit erkenntnisgewinnender Originalität zu entwickeln Vorhaben also, die mit gewissem Recht "unter Originalitätsverdacht stehen".

Gefördert werden einzelne Forscherpersönlichkeiten und kleine Projektteams bei der ersten Exploration ihrer Forschungsideen. Pro Ausschreibung sollen etwa 20 Vorhaben unterstützt werden; erster Stichtag für die Antragstellung ist der 12. Mai 2015.

Mehr Informationen zur Förderinitiative "Originalitätsverdacht?" im Internet: http://www.volkswagenstiftung.de/originalitaetsverdacht

Hintergrund:

Erkenntnisgewinnende Originalität ist ein zentrales Qualitätskriterium in den Geistes- und Kulturwissenschaften, doch was bedeutet "originell", "neu" oder "innovativ"? Ist es die Entwicklung einer neuen Theorie, die Beobachtung eines neuen Phänomens oder auch das, was gesichertem Fachwissen widerspricht? Die Stiftung gibt nicht vor, worin die Originalität der Vorschläge liegen soll. Es ist die zentrale Aufgabe der Antragsteller(innen), "das Neue" ihrer Idee herauszuarbeiten und überzeugend darzustellen.

Zielgruppe, Verfahren:

Das Angebot richtet sich an Forscher(innen) aus allen Geistes- und Kulturwissenschaften nach der Promotion. In den Teams können auch Partner aus den Gesellschaftswissenschaften sowie den Lebens-, Natur- und Technikwissenschaften beteiligt sein. Die erfolgreichen Antragsteller werden für eine explorative Projektphase gefördert und stellen ihre Erkenntnisse nach etwa einem Jahr im Rahmen eines Forums in Hannover vor. Die Ergebnisse sollen zudem in Form von Essays, Traktaten oder von Büchern publiziert werden.

Das Antrags- und Auswahlverfahren ist schlank, schnell und innovativ: Es genügen ein Kurzantrag sowie ein Selbsteinschätzungsbogen. Die Antragsprüfung kombiniert eine stiftungsinterne Vorauswahl mit der Begutachtung durch eine internationale Expertenjury, wobei fachliche und fachfremde Expertisen gleiches Gewicht haben. Durch die anonymisierte Begutachtung zählt allein die originelle Forschungsidee. Die Entscheidung fällt innerhalb von vier bis fünf Monaten nach Ablauf der Antragsfrist. Weitere Informationen:http://www.volkswagenstiftung.de/originalitaetsverdacht Mehr Informationen zur Förderinitiative "Originalitätsverdacht?".http://www.volkswagenstiftung.de/nc/servob/presse/pressedet/ttback/22/article/or... Die Pressemitteilung im Internet.
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