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Universität Halle begrüßt erstmals Panda-Studenten aus China

24.10.2014 - (idw) Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Elf so genannte Panda-Studenten aus China haben im Oktober ihre Sprachausbildung am Institut für deutsche Sprache und Kultur an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) begonnen. Die Ausbildung findet im Rahmen des internationalen Panda-Projekts statt, an dem neben der MLU auch die Universität Leipzig, die Bauhaus-Universität Weimar und die TU Bergakademie Freiberg beteiligt sind. Ziel ist es, mit einer umfassenden Betreuung die chinesischen Studierenden bei ihrem Studium in Deutschland zu unterstützen und den Ausbildungserfolg sicherzustellen. Mit der Teilnahme am Panda-Programm baut die Uni Halle ihre Internationalisierungsstrategie konsequent weiter aus", sagt Prorektor Prof. Dr. Michael Bron, der für Internationales an der MLU verantwortlich ist. Derzeit stellen Studierende aus dem asiatischen Raum bereits etwa die Hälfte aller internationalen Studierenden an der halleschen Universität. Außerdem könne mit dem Projekt gezielt daran gearbeitet werden, die Qualität der Betreuung für Studierende aus China weiter zu verbessern und die Abbruchquoten weiter zu verringern.

Das Panda-Programm, das junge Menschen aus China auf ein Studium in Deutschland vorbereiten soll, beginnt für die Teilnehmer aber nicht erst in Deutschland. Bereits in China werden Vorbereitungskurse und eine Studienberatung angeboten. Außerdem durchlaufen die Bewerber in China ein Auswahlverfahren, mit dem geprüft werden soll, ob sie für ein Studium in Deutschland ausreichend qualifiziert sind.

Die Studierenden können sich dann entscheiden, an welcher der vier Universitäten sie studieren wollen. Dabei bilden die Hochschulen gemeinsam ein sehr breites Fächerspektrum ab: Die Universitäten Halle und Leipzig bringen das Angebot von Volluniversitäten ein, die Bauhaus-Universität Weimar eher künstlerisch orientierte Fächer und TU in Freiberg ein stark technisch ausgerichtetes Studienangebot. Mit den richtigen Voraussetzungen ist es möglich, nahezu jedes Fach zu studieren. In Deutschland belegen die Panda-Studenten dann Sprachkurse, um am jeweiligen Studienort die nötigen Kenntnisse für ein Studium zu erwerben. Gleichzeitig erhalten sie während der ersten Monate ein besonderes Betreuungsprogramm: Sie werden zum Beispiel bei der Wohnungssuche und bei Behördengängen unterstützt.

Die ursprüngliche Idee für das Panda-Projekt stammt von zwei Chinesen, die in Leipzig studiert haben. Gemeinsam mit der Universität Leipzig wurde das Projekt aufgezogen. Aufgrund der großen Nachfrage wurde der Kreis der beteiligten Universitäten immer wieder erweitert. Die Martin-Luther-Universität ist seit 2013 als Projektpartner beteiligt. Ende des Monats reisen nun auch hallesche Vertreter auf chinesische Bildungsmessen, um dort für ein Panda-Studium an der MLU zu werben.
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