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Stabswechsel bei den Lindauer Nobelpreisträger Tagungen

27.10.2014 - (idw) Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion

Direktor des Mülheimer Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion wird zum Vizepräsidenten des Kuratoriums der Tagungen der Nobelpreisträger gewählt Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Lubitz, Direktor des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr, ist neuer Vizepräsident des Kuratoriums für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau (Lindau Nobel Laureate Meetings). Gemeinsam mit Prof. Dr. Helga Nowotny, ehemalige Präsidentin des Europäischen Forschungsrates, tritt er das Amt zum 1. Januar 2015 an. Als Präsidentin des Kuratoriums wurde Bettina Gräfin Bernadotte im Amt bestätigt.

Prof. Lubitz Aufgaben als Kuratoriumsmitglied und nun als Vizepräsident sind unter anderem die wissenschaftliche Leitung der Tagungen, die Auswahl der Teilnehmer, die Koordination des Tagungsprogramms sowie die Mitarbeit im Vorstand.

Auf den Lindau Nobel Laureate Meetings treffen ausgezeichnete Nachwuchswissenschaftler im jährlichen Wechsel auf Nobelpreisträger der Medizin und Physiologie, Physik und Chemie. Die Tagungen, die seit 1951 bestehen, sind inzwischen zu einem weltweit beachteten Forum für den Dialog unter Spitzenforschern und den Wissensaustausch geworden. Seit 2004 findet in Lindau auch eine Tagung der Wirtschaftswissenschaftler statt. Das in Lindau ansässige Kuratorium wählt in jedem Jahr weltweit bis zu 600 junge Wissenschaftler unter zahlreichen Bewerbern als Teilnehmer aus.

Im Juni 2015 findet die nächste interdisziplinäre Tagung statt, zu der mehr als 70 Nobelpreisträger aus aller Welt erwartet werden. Gleichzeitig markiert die kommende Veranstaltung das Jubiläum zum 65-jährigen Bestehen der Lindauer Tagungen. Ein passender Zeitpunkt also für den Stabwechsel im Kuratorium.

Das Max-Planck-Institut für chemische Energiekonversion (MPI CEC) in Mülheim an der Ruhr beschäftigt sich mit grundlegenden chemischen Prozessen, die bei der Speicherung und Umwandlung von Energie eine Rolle spielen. Das Ziel besteht darin, Sonnenlicht in kleinen, energiereichen Molekülen zu speichern und Energie so orts- und zeitunabhängig nutzbar zu machen.
In den drei Abteilungen Heterogene Reaktionen, Molekulare Theorie und Spektroskopie und Biophysikalische Chemie arbeiten ca. 75 Forscher aus über 20 Ländern, und tragen mit ihrem Expertenwissen zur Vorbereitung einer nachhaltigen Energiewende bei. Weitere Informationen:http://www.lindau-nobel.org/WebHome.AxCMShttp://www.cec.mpg.de
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